Mit Energiekostenmonitor

UBA startet "Stoppt den Stromklau"-Aktion

Gemeinsam mit dem Heimwerkermarkt OBI und der "Aktion No-Energy" will das Umweltbundesamt die deutschen Verbraucher noch stärker über die Leerlaufverluste aufklären, die bei elektronischen Geräten entstehen, die keinen Netzstecker haben. In 194 OBIs kann daher jetzt ein Energiekostenmonitor ausgeliehen werden.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin - PC, Stereoanlage, Leuchten - in vielen Haushalten und Büros gibt es Elektrogeräte, die Strom verbrauchen, obwohl sie keine Leistung erbringen. Grund: Sie lassen sich nicht richtig ausschalten. Diese unnötigen Leerlaufverluste kosten in Deutschland jedes Jahr mindestens 3,5 Milliarden Euro. Das Umweltbundesamt (UBA) fordert deshalb: Aus muss auch wirklich aus sein!

Jedes Elektro- und Elektronikgerät müsse einen Netzschalter haben, der einfach zugänglich, gut sichtbar und eindeutig gekennzeichnet ist, macht das UBA deutlich und hat gemeinsam mit OBI und der "Aktion No-Energy" eine Initiative gestartet: In über 190 OBI Baumärkten können sich interessierte Verbraucher ab sofort Energiekostenmonitore leihen. Sie sollen helfen, Leerlaufverlusten auf die Schliche zu kommen.

"Weniger Leerlaufverluste schonen den Geldbeutel des Einzelnen. Zudem senkt das auch den Energieverbrauch. Und das entlastet gleichzeitig unser Klima von Treibhausgasen", kommentierte Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes. Der Energiekostenmonitor wird zwischen Steckdose und Elektrogerät gesteckt und zeigt dann den Stromverbrauch des Gerätes an.

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