Neue Broschüre

UBA: Alte Batterien gehören nicht in den Hausmüll

Leere Batterien und alte Akkus werden von vielen Verbrauchern immer noch völlig unbedarft im Hausmüll entsorgt, obwohl derart große Mengen giftiger Schwermetalle in die Umwelt gelangen. Eine neue Broschüre des Umweltbundesamts informiert über die korrekte Entsorgung in Sammelstellen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Dessau (red) - Obwohl nach der Batterieverordnung in Deutschland ausgediente Akkus und Batterien nicht in den Müll gelangen dürfen, wird derzeit pro Jahr nur etwa ein Drittel der verkauften Menge wieder über die Sammelstellen zurückgegeben und umweltverträglich entsorgt. Große Mengen an Schadstoffen gelangen so unkontrolliert über den Hausmüll und andere ungesetzliche Entsorgungswege in die Umwelt. Deshalb fordert das Umweltbundesamt alle Verbraucher auf, ausgediente Akkus und Batterien ausschließlich über die Sammelstellen zu entsorgen.

In Deutschland werden laut UBA jedes Jahr weit über eine Milliarde Gerätebatterien verkauft. Diese würden knapp 4700 Tonnen Zink, 1500 Tonnen Nickel, 700 Tonnen Cadmium, sieben Tonnen Silber und drei Tonnen Quecksilber enthalten. Cadmium und Quecksilber sind sehr giftige Schwermetalle.

Eine neue Broschüre des Umweltbundesamtes "Batterien und Akkus - Das wollten Sie wissen!" informiert sachkundig und umfassend über alle wichtigen Fragen zum Thema. Sie gibt Hinweise zum richtigen Umgang und zur Entsorgung, erläutert die rechtlichen Grundlagen und bietet Informationen zur Umweltbelastung. Als besonderes Extra enthält die Broschüre einen wetterfesten Aufkleber für die Mülltonne.

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