Für die süße Sache

Turbine aus Leipzig wird in Indien wieder eingesetzt

Die Stadtwerke Leipzig haben eine Turbine, die bis 1998 der Stromerzeugung diente, nach Indien verkauft. Die aus dem Jahr 1966 stammende Maschine wird in Madras künftig in einer Zuckerfabrik eingesetzt - am Donnerstag dieser Woche geht die Reise los...

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Stadtwerke Leipzig haben über die Firma Lohrmann International GmbH (Wiesbaden) einen der beiden Turbinensätze des ehemaligen Kraftwerkes Süd nach Indien verkaufen können.

Die 1966 in Betrieb genommene Maschine mit 25 Megawatt Leistung diente zur Stromerzeugung und zur Bereitstellung von Dampf für die Fernwärmeversorgung. Mit ihrer Stilllegung 1998 endete auch die Stromerzeugung auf dem Gelände Süd der Stadtwerke.

Der so genannte Turbosatz, der aus den drei Hauptteilen Turbine, Generator und Kondensator besteht, wird nun im indischen Madras wieder aufgebaut. Dort dient die Turbine in einer Zuckerfabrik der Energieerzeugung.

Zur Zeit wird die Turbinenwelle mit Beschaufelung von der Firma Babcock-Borsig aus Leuna im Maschinenhaus des Geländes Süd demontiert. Drei Fachleute aus Madras sind mit dabei, damit die Maschine später in Indien wieder richtig aufgebaut werden kann.

Die Turbinenwelle mit Beschaufelung wird am Donnerstag dieser Woche, 25. April, um 11.30 Uhr mit Hilfe eines großen Krans demontiert, um anschließend für die Überseefahrt nach Indien per Schiff konserviert und verpackt zu werden.

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