"Jugend mit unendlicher Energie"

Trittin vergibt Preise in bundesweitem Wettbewerb

Die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs "Jugend mit unendlicher Energie" wurden gestern mit Urkunden und Geldpreisen ausgezeichnet. Unter den Siegern befand sich beispielsweise sich eine Gruppe Jugendliche, die in Brasilien Solaranlagen installierte. Ebenfalls ausgezeichnet wurde ein Lernprogramm zur Geothermie.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Bundesumweltminister Jürgen Trittin zeichnete gestern in Berlin die Sieger im bundesweiten Wettbewerb "Jugend mit unendlicher Energie" mit Urkunden und Geldpreisen für insgesamt 15 000 Euro aus. Knapp 4000 Schüler hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt und 579 Projekte eingereicht. "Der Ausbau erneuerbarer Energien ist auch ein Stück Zukunftssicherung für die Jugend. Schülerinnen und Schüler haben mit viel Engagement und Kreativität gezeigt, wie groß die Potentiale von Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Geothermie sind", sagte Trittin.

Ausgezeichnet werden unter anderem die folgenden Projekte:

Schüler des Gymnasiums Vogelsang in Solingen (Nordrhein-Westfalen) reisten 2003 nach Piaui, einer der ärmsten Regionen Brasiliens, um dort Solaranlagen zu installieren. Insgesamt wurden 20 Hütten in zwei abgelegenen Gemeinden mit Anlagen ausgestattet. Das Projekt entstand im Rahmen des internationalen Schulkooperationsprojekts zur Förderung der Anwendung regenerativer Energien.

Schülerinnen der Mädchenrealschule Heiliges Blut aus Erding (Bayern) erstellten in Zusammenarbeit mit Herstellern, Verbänden und anderen Einrichtungen ein Lernprogramm zur Geothermie. Dazu gehört eine Dokumentation mit eigener Website und Power-Point Präsentation.

Schüler der Staatlichen Regelschule Sollstedt (Thüringen) haben mit "Sunnykart" ein solarbetriebenes Go-Kart entwickelt. Mit Unterstützung von Sponsoren wurde auf dem Dach ein Solarmodul installiert, das genug Strom für den Elektromotor mit drei Kilowatt produziert.

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