Lass die Sonne rein...

Trittin: Solarkraftwerke sollen deutsche Exportschlager der Zukunft werden

Um die weltweite Führung bei Forschung und Entwicklung von Solaranlagen ausbauen zu können, will Umweltminister Trittin das Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung zur Weiterentwicklung erneuerbarer Energien über das Jahr 2003 verlängern. Dies sagte er zum Auftakt einer Fachtagung in Berlin. Bis 2003 sollen es nochmal zehn Millionen Euro sein.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Bundesumweltminister Jürgen Trittin will das Zukunftsinvestitionsprogramm der Bundesregierung zur Weiterentwicklung erneuerbarer Energien, darunter auch der Solarthermie, über das Jahr 2003 hinaus verlängern. "Deutsche Forschungsinstitute und Firmen sind heute weltweit führend bei der Entwicklung von Sonnenkraftwerken. Diese Chance müssen wir nutzen, um den nächsten Schritt zu tun: Anlagen entwickeln, die wir den Ländern entlang des Sonnengürtels anbieten können", sagte Jürgen Trittin heute zum Auftakt der Fachtagung "Hochtemperatur solarthermische Stromerzeugung" in Berlin, die gemeinsam von Bundesumweltministerium und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) veranstaltet wird.

Die Bundesregierung stellt im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms bis 2003 insgesamt zehn Millionen Euro für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu solarthermischen Kraftwerken zur Verfügung. Fünf der geförderten Projekte beschäftigen sich dabei mit den verschiedenen technologischen Möglichkeiten - von der Parabolrinnentechnologie bis zum so genannten Solarturm. Ein weiteres Vorhaben dient der Technikbewertung und Unterstützung der Markteinführung von Solarkraftwerken. Für den Forschungsschwerpunkt erneuerbare Energien wendet das Bundesumweltministerium insgesamt 30 Millionen Euro auf. Das Zukunftsinvestitionsprogramm sollte nach Ansicht von Trittin zumindest bis 2006 fortgesetzt werden.

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