Klimaschutz

Trittin: Perspektiven der erneuerbaren Energien

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2010 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung verdoppeln. Umweltminister Jürgen Trittin sieht dies als ein anspruchsvolles, aber realistisches Ziel.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Aus der Studie "Klimaschutz durch Nutzung erneuerbarer Energien" geht hervor, dass der Anteil erneuerbarer Energien an der Strom- und Wärmeerzeugung bereits weit entwickelt ist. Perspektivisch wird die Bundesregierung ihr Ziel der Verdopplung des Anteils erneuerbarer Energien bis zum Jahre 2010, und des weiteren Ausbaus auf 50 Prozent bis zum Jahr 2050, erreichen können, heißt es in einer aktuellen Erklärung.


Bundesumweltminister Jürgen Trittin erklärte dazu: "Die Studie zeigt, dass wir uns für den Ausbau der regenerativen Energien anspruchsvolle, aber realistische Ziele gesteckt haben. Sie belegt aber auch, dass die Regenerativtechniken auf absehbare Zeit unsere Hilfen benötigen. Mit den 1999 gestarteten Förderprogrammen und der Weiterentwicklung des Stromeinspeisungsgesetzes zu einem Erneuerbaren-Energien-Gesetz haben wir bereits entscheidende Weichen gestellt. Es kommt nun darauf an, das Maßnahmebündel zügig weiter zu entwickeln, um auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung voranzukommen. Neben der Windenergie stehen zunehmend die Solartechnik, die Bioenergie und die Geothermie im Vordergrund. Alle Sparten der erneuerbaren Energien werden benötigt. Ihr Ausbau muss selbstverständlich umweltgerecht erfolgen. Mittelfristiges Ziel ist es, eigenständige Märkte für erneuerbare Energien zu entfalten."

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