Transatlantischer Handel mit Treibhausgas-Emissionen möglich

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die kanadische EPCOR Utilities, Inc. und der skandinavische Energieversorger Fortum haben kürzlich das nach eigenen Angaben weltweit größte System für den Handel mit Zertifikaten für die Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen vorgestellt. Der Erwerb von Zertifikaten für 50 000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) durch EPCOR wurde möglich, als Fortum eines seiner finnischen Kraftwerke auf die Befeuerung mit Biomasse als Brennstoff umstellte.


Die Handelsware besteht in diesem Fall aus Zertifikaten, die im Jahr 2000 für die Reduzierung von Emissionen eingeführt wurden. Abgewickelt wurde das Geschäft von Natsource, einem New Yorker Brokerhaus, das sich auf die Vermittlung von Energie und umweltrelevanten Produkten spezialisiert hat. "Nach Überzeugung von EPCOR besteht der beste Weg zur Schaffung eines aktiven und effektiven Marktes für den Handel mit Emissionsrechten darin, anderen zu beweisen, dass so etwas mit Erfolg praktiziert werden kann, und zwar nicht nur auf nationaler Ebene oder gar nur in den USA, sondern international", so Don Lowry, Präsident und CEO von EPCOR. "Dieses Emissionsgeschäft mit EPCOR passt ausgezeichnet in unser Konzept des Learning by doing, das wir im Zusammenhang mit dem Klimaschutz verfolgen", so Heikki Niininen, Konzern-Vizepräsident des Bereichs "Climate and Emissions Trading" bei Fortum.


Das Zertifikat, das EPCOR durch diesen Handel für 50 000 Tonnen Kohlendioxidemissionen erhält, entspricht der Menge an Treibhausgasen, die eingespart würde, wenn man 50 000 Autos in aller Welt ein Jahr lang stilllegen würde.

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