Töpfer vor der Energie-Enquete-Kommission: Beim Klimawandel sofort handeln

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Mit guten Argumenten und der praktischen Erfahrung aus der Anschauung vieler Länder hat der Direktor des United Nations Enviromental Program (UNEP) und ehemalige Bundesumweltminister, Klaus Töpfer seine Sicht der Probleme des Klimawandels erläutert. Dabei wurde klar, dass der Kyoto-Prozess schnellstmöglich umgesetzt werden müsse, da wir uns längst mitten im Klimawandel befänden. Töpfer machte deutlich, dass die Industriestaaten eine besondere Verantwortung bei der Bekämpfung des Treibhauseffekts hätten. "Bereits heute gibt es 20 bis 25 Millionen Umweltflüchtlinge. Die Zahl der Vertriebenen wächst ins Unermessliche, wenn die Emissionen ungehemmt steigen", so der Politiker.


Der Sprecher der SPD-Fraktion in der Energie-Enquete-Kommission, Dr. Axel Berg dazu: "Die Lösungsstrategien sind in den Augen von Prof. Klaus Töpfer komplex, aber die wesentlichen Elemente sind bekannt: Klimaschutz muss sich an die jeweilige Situation anpassen. Wir müssen die Innovation bei umweltverträglichen Technologien beschleunigen und den technologischen Fortschritt in technologischen Transfer umsetzen. Energie-Effizienz und Erneuerbare Energien sind auch für den UNEP Direktor zur Lösung der Probleme von zentraler Bedeutung. Die ökologischen Zusatzkosten können über einen Fond finanziert werden. Das Ordnungsrecht ist für Prof. Töpfer in ökologischen Angelegenheiten weiterhin ein wichtiges Mittel der Politik."

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