Optimale Nutzung

Tipps zur Planung von Solaranlagen

Die Installation einer Solaranlage lohnt sich nahezu für jeden Eigenheimbesitzer, wenn er einige Besonderheiten beachtet. Beispielsweise sollte die Kollektorfläche nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet sein und der Neigungswinkel am besten 45 Grad betragen. Weitere nützliche Tipps gibt die Initiative Solarwärme Plus.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Eine Solaranlage für die Brauchwassererwärmung lässt sich fast überall installieren. Die Initiative Solarwärme Plus gibt jetzt Tipps, wie man durch richtige Aufstellung Sonnenwärme optimal nutzen kann.

Für den Warmwasserbedarf eines Vier-Personenhaushaltes beispielsweise reicht eine Kollektorfläche von fünf bis sechs Quadratmetern aus. Diese sollte möglichst nach Süden, Südwesten oder Südosten ausgerichtet sein. Der Ort für die Aufstellung kann das Hausdach, die Garage oder auch die Balkonüberdachung sein. Am meisten Sonnenwärme liefert die Solaranlage, wenn der Neigungswinkel des Kollektors etwa 45 Grad beträgt und keine Bäume oder andere Gebäude die Fläche beschatten.

Um Kosten zu sparen und Energieverluste zu vermeiden, sind kurze Leitungswege vom Kollektor zum Warmwasserspeicher vorteilhaft. Dazu wird in neuen Häusern oftmals ein Gasheizkessel im Dach installiert. In Deutschland kann eine Solarwärmeanlage in den Sommermonaten bis zu 100 Prozent des Warmwasserbedarfs decken. In den übrigen Monaten ist eine Zusatzenergie notwendig. Eine besonders umweltfreundliche und platzsparende Lösung stellen direkt auf dem Dachboden installierte Erdgasheizungen mit Brennwerttechnik und Solarkollektoren dar. Der Warmwasserspeicher wird dann von der Sonne und dem Heizkessel erwärmt.

Für die Planung und Installation von Solarkollektoren und Wärmeerzeugern ist der Heizungsfachbetrieb der richtige Ansprechpartner. Handwerkeradressen sowie Planungshilfen gibt es unter www.solarwaerme-plus.info.

Weiterführende Links
Top