Für Gesundheit und Wohlbefinden

Tipp: Wohlfühltemperatur für Innenräume

Da das Innenraumklima von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, sollte neben der Luftfeuchtigkeit auch die Oberflächentemperatur von Wänden und Fenstern reguliert werden, rät die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch. Sie gibt daher Empfehlungen für die Raumtemperaturen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Wie das Wetter draußen, so hat auch das Klima in Innenräumen einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit. Dabei wird das Innenraumklima wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Neben der Luftfeuchte und -geschwindigkeit entscheidet vor allem die Oberflächentemperatur der Umschließungsflächen wie Wände, Decken und Fenster, ob man sich in einem Raum behaglich fühlt.

Denn auch in einem warmen Raum empfindet man beispielsweise vor einer kalten Fensterfläche einen unangenehmen "Zug". Nach Angaben der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) empfiehlt das Umweltbundesamt für die verschiedenen Wohnbereiche unterschiedliche Raumtemperaturen:

  • Wohnzimmer und Bad maximal 23 Grad,
  • Schlafzimmer und Küche höchstens 20 Grad und
  • Flur und WC etwa 18 Grad

Diese Empfehlungen werden laut ASUE sowohl dem Anspruch an Behaglichkeit als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten gerecht. Dabei wurde unter anderem berücksichtigt, dass ein Mensch selbst im Ruhezustand knapp 80 Watt an Wärme abgibt und somit die Raumluft zusätzlich erwärmt. Zu hohe Raumtemperaturen seien keinesfalls zu empfehlen. Zum einen würden sie das Risiko für Erkältungskrankheiten steigern, zum anderen die Haushaltskasse belasten, denn jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent an Heizkosten.

Weitere Einsparungen sind möglich, wenn man über Nacht die Raumtemperatur absenkt. Mehr als fünf Grad Absenkung sollten es aber nicht sein, da sonst die Gefahr der Kondensatbildung an den Wänden und damit der Schimmelpilzbildung besteht.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromvergleich sparen

    Niedrige Energiekosten erwartet

    Bei den Energiekosten könnten Verbraucher in diesem Jahr Glück haben. Durch den milden Winter wurde weniger Gas und Heizöl verbraucht, zusammen mit den stabilen Preise könnten Mieter hohe Rückzahlungen erhalten. Derzeitige politische Spannungen lassen allerdings keine Aussagen für die Zukunft zu.

  • Hochspannungsmasten

    Richtig heizen und lüften bei eisiger Kälte

    Der Winter hat eine Weile auf sich warten lassen und nun doch noch richtig zugeschlagen. Bei Temperaturen zum Teil deutlich unter null Grad muss so mancher die Heizung ordentlich aufdrehen, um nicht zu frieren. Energie sparen kann man dennoch - und auch lüften sollte man, wenn es auch noch so unangenehm ist. Der Energiedienstleister Techem gibt Tipps.

  • Stromtarife

    ASUE-Tipps zu gesunder Raumluft mit niedrigen Heizkosten

    Da Kohlendioxid in hohen Mengen zu Ermüdung und Konzentrationsstörungen führen kann und auch die Luftfeuchte in geschlossenen Räumen wichtig ist, sollten ein paar Tipps zum richtigen Lüften beachten werden. Sie kommen heute von der Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch.

  • Strom sparen

    Mit "Kilowattstunden" geizen - Stromspartipps der ASUE

    Wie die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. (ASUE) feststellt, wissen nur wenige Verbraucher, was Energie kostet und wie hoch der eigene Verbrauch tatsächlich ist. Daher hat die ASUE die wichtigsten Energiefresser im Haushalt zusammengestellt.

  • Stromtarife

    Weniger Kosten durch richtiges Heizen und Lüften

    Energie sparen wird in der kommenden Heizsaison so wichtig wie nie. Der Preis für 100 Liter Heizöl lag zum Beispiel Anfang Oktober 2005 mit 65 Euro rund ein Drittel höher als im Vorjahr. Doch schon mit einfachen Maßnahmen können Eigentümer und Mieter bis zu 25 Prozent Energie und Heizkosten sparen.

Top