Energie sparen

Tipp: Wasch- und Spülmaschine an Warmwasser anschließen

Anstatt das kalte Wasser in Wasch- und Spülmaschinen aufzuheizen, können die Geräte auch direkt an einen Warmwasseranschluss angeschlossen werden. Dabei wird nicht nur Energie gespart, zudem verkürzen sich Wasch- und Spülzeiten um ebenfalls 25 Prozent, erläutert die ASUE.

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com

Kaiserslautern (red) - Normalerweise sind Wasch- und Spülmaschinen an Kaltwasser angeschlossen, so dass einlaufendes Wasser erst mit elektrischem Strom bis zur gewünschten Temperatur aufgeheizt werden muss. Eine umweltschonende Alternative dazu ist der Warmwasseranschluss, mit dem die Maschinen direkt aus dem Leitungsnetz mit warmen Wasser versorgt werden. Darauf weist jetzt die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) hin.

Um die Möglichkeiten dieser Lösung voll und ganz nutzen zu können, müsse das Warmwasser jedoch so effizient und umweltschonend wie möglich erzeugt worden sein. Dafür würden sich insbesondere Systeme anbieten, die mit Erdgas arbeiten, denn dieses sei im Vergleich zu Strom in den Verbrauchskosten günstiger. Außerdem würden sich die Laufzeiten für Wasch- beziehungsweise Spülvorgänge deutlich verringern.

Nach Informationen der ASUE lässt sich fast jede Spülmaschine an die Warmwasserleitung mit einer Temperatur bis 60 Grad anschließen. Das vermeide Wärmeverluste und reinige das Geschirr schonender, denn der Temperaturverlauf des Wassers sei gleichmäßiger, so die ASUE. Weil das Wasser schon vorgewärmt in den Geschirrspüler fließt, verkürze sich die Laufzeit um etwa 25 Prozent, während die Einsparungen bei den Energiekosten gegenüber einem Elektrogerät knapp ein Drittel betragen, erläutert die ASUE weiter.

Beim Betrieb von Waschmaschinen seien ähnliche Einsparungen möglich, allerdings brauchen Geräte, die nur einen Kaltwasseranschluss besitzen, unter anderem ein spezielles Vorschaltgerät.

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