Gewohnheiten überholt

Tipp: Heizöl im Winter kaufen

Entgegen der weitverbreiteten Verbrauchermeinung muss der Kauf von Heizöl im Sommer nicht immer die günstigste Variante sein. Wie der Bund der Energieverbraucher in dieser Woche mitteilte, bieten sich momentan eher die Wintermonate dazu an, die Tanks aufzufüllen.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Rheinbreitenbach (red) - Die Ölgesellschaften wüssten, dass im Sommer die meisten privaten Heizöltanks leer seien und würden daher seit einigen Jahren ihre Produktion drosseln, um durch eine künstliche Verknappung die Preise hochzutreiben, haben die Verbraucherschützer registriert. Daher empfehle es sich momentan, die Tanks zwischen Dezember und März aufzufüllen.

Momentan müssten zwischen 47 und 49 Cent pro Liter Heizöl bezahlt werden, im vergangenen Sommer seien es Konditionen zwischen 50 und 59 Cent pro Liter gewesen. Der Bund der Energieverbraucher rät daher allen Verbrauchern, ihre Tankgewohnheiten zu ändern.

Weiterführende Links
Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromtarife

    Heizölpreis: Der Kaufzeitpunkt scheint günstig

    Bei 25 Grad im Schatten denken viele Hausbesitzer in diesen Tagen nicht an Heizöl. Das könnte sich aber schnell als Fehler erweisen, denn der Preis für den Brennstoff ist seit März um 11 Cent gefallen, auf rund 85 Cent pro Liter im bundesweiten Durchschnitt. Die Hoffnung auf einen noch kräftigeren Einbruch ist mutig.

  • Strom sparen

    Günstig: Jetzt Heizölvorrat auffüllen

    Ölheizungsbesitzer sollten schon jetzt ihr Heizöl für den kommenden Winter besorgen, rät der Bund der Energieverbraucher aus Rheinbreitenbach. Jetzt seien die Preise auf einem akzeptablen Niveau, das könnte sich im Herbst mit steigender Nachfrage rasch ändern.

  • Stromtarife

    Irreführend: RWE wirbt für teure Nachtspeicheröfen

    Stark steigende Heizstrompreise bescheren knapp 2,2 Millionen Haushalten derzeit drastische Heizkostenanstiege. Weil weitere Preisanstiege zu befürchten sind, sollten die Mieten gesenkt werden, rät der Bund der Energieverbraucher. Eine RWE-Werbung für Speicheröfen wird als "grob irreführend" kritisiert.

Top