Eurozone

Teure Energiekosten halten Inflationsrate hoch

Teures Benzin und teures Heizöl halten die Inflationsrate in der Eurozone auf hohem Niveau. Wie die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte, lagen die Verbraucherpreise in den 17 Ländern des Währungsraums im September um 2,6 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

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Luxemburg (dapd/red) - Allein die Energiekosten zogen dabei um 9,1 Prozent an. Die Inflationsrate ohne Energie betrug nur 1,8 Prozent. Die Verbraucherpreise im Euroraum waren bereits im August auf Jahressicht um 2,6 Prozent gestiegen.

Deutlichste Steigerung in Ungarn und Rumänien

Auch in allen 27 EU-Staaten verharrte die Inflationsrate im September mit 2,7 Prozent auf dem Niveau des Vormonats. Die niedrigste jährliche Teuerungsrate mit 0,3 Prozent verzeichnete dabei Griechenland, gefolgt von Schweden mit 1,0 Prozent. Auch in Deutschland war der Anstieg mit 2,1 Prozent relativ niedrig. Am stärksten erhöhten sich die Verbraucherpreise in der EU in Ungarn um 6,4 Prozent und in Rumänien um 5,4 Prozent.

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