"Test": Solaranlagen zur Stromerzeugung sind technisch ausgereift

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Eine ausgereifte Technik bescheinigt die Stiftung Warentest den Bausteinen für eine solare Stromerzeugung. 13 Solarmodule und zehn Wechselrichter wurden im Test überwiegend mit "gut", zumindest aber mit "befriedigend" beurteilt. Solarmodule und Wechselrichter sind die zentralen Teile einer Photovoltaikanlage, die Sonnenenergie unmittelbar in elektrischen Strom umwandelt.


Obwohl die eingesetzte Energie von der Sonne kostenlos geliefert wird, ist der selbstproduzierte Strom rund fünfmal so teuer wie normaler Strom. Der Grund liegt in den noch immer sehr hohen Kosten der Anlage. Zwar sind die Preise, wie test in der aktuellen Ausgabe berichtet, in den letzten Jahren enorm gesunken, dennoch muß man für eine Ein-Kilowatt-Anlage einschließlich Montage und Mehrwertsteuer
mit 15.000 bis 18.000 Mark rechnen.


Da Solarstrom von der öffentlichen Hand gefördert wird, kann sich die eigene Stromerzeugung trotz hoher Kosten bezahlt machen. So hat die Bundesregierung ein Förderprogramm aufgelegt, das günstige Kredite und Zuschüsse an Privatpersonen vergibt. Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Förderungen von Bundesländern, Städten und Gemeinden. Entscheidend für einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage
ist auch der Preis, mit dem das Versorgungsunternehmen den ins Netz eingespeisten Solarstrom vergütet. Je nach Kommune reicht diese Vergütung von 17 Pfennig bis zu 1,70 Mark.


(ots)

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