Bis 2018

Telefónica will 1600 Vollzeitstellen streichen

Telefónica Deutschland streicht bis zum Jahr 2018 insgesamt 1600 Vollzeitstellen, teilte der Mobilfunker mit. Mitarbeiter von o2 und E-Plus sollen gleichermaßen betroffen sein. Der Stellenabbau ist Teil eines umfangreichen Sparprogramms.

Zusammenschluss O2 e-plus© Telefónica Germany GmbH & Co. OHG / Montage: i12 GmbH

München (AFP/red) - Nach der Übernahme von E-Plus streicht Telefónica Deutschland 1600 von insgesamt 9100 Vollzeitstellen. Dabei gehe es vor allem um die Abschaffung von Doppelfunktionen. Geplant sei ein Abfindungsprogramm, betriebsbedingte Kündigungen sollten möglichst vermieden werden. Telefónica hatte E-Plus im Oktober komplett übernommen und will E-Plus mit seiner deutschen Mobilfunk-Gesellschaft o2 zusammenlegen.

Einsparungen in Milliardenhöhe geplant

Wie der Mobilfunkkonzern weiter mitteilte, sind beide Fusionspartner, E-Plus und o2, vom Stellenabbau "gleichermaßen betroffen". Der Stellenabbau solle zu den angekündigten Einsparungen in Höhe von "mehr als fünf Milliarden Euro" beitragen. Noch stehe die Zustimmung des Aufsichtsrates aus. Neben dem Telefónica-Hauptsitz in München sollten die Standorte in Düsseldorf und Hamburg behalten werden. Telefónica steht nach eigenen Angaben - wie die gesamte Branche - "vor massiven Investitionsanforderungen" in die Netzinfrastruktur, um der wachsenden Datennutzung der Kunden gerecht zu werden.

Der niederländische KPN-Konzern hatte 2013 den Verkauf von E-Plus an Telefónica Deutschland angekündigt. Die EU-Kommission gab Anfang Juli unter Auflagen grünes Licht. Im Oktober wurde die Übernahme abgeschlossen.

Quelle: AFP

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