Pläne

Tele Columbus will zügig an die Börse

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus treibt seine Börsenpläne voran; im nächsten halben Jahr soll der Gang an die Frankfurter Börse erfolgen. 300 Millionen will das verschuldete Unternehmen dadurch einstreichen.

TeleColumbus© Tele Columbus AG

Berlin (AFP/red) - Der hochverschuldete Kabelnetzbetreiber Tele Columbus (www.telecolumbus.de) will sich innerhalb der nächsten sechs Monate an die Börse wagen. Tele Columbus beabsichtige, sich im ersten Halbjahr 2015 an der Frankfurter Börse notieren zu lassen, "sofern das Marktumfeld dies zulässt", erklärte das Unternehmen. Tele Columbus hatte den Börsengang bereits im September angekündigt, damals aber noch eine Erstnotierung bis Ende 2014 angepeilt. Kurz darauf gaben der Online-Modehändler Zalando und die Start-up-Schmiede Rocket Internet ihr Debüt an der Börse.

Tele Columbus will 300 Millionen einnehmen

Tele Columbus will mit seinem Börsengang weiterhin rund 300 Millionen Euro einnehmen. Das Geld solle dazu genutzt werden, "bestehende Verbindlichkeiten abzubauen und mehr finanziellen Spielraum zu schaffen", teilte das Unternehmen mit. Tele Columbus ist nach eigenen Angaben der drittgrößte Kabelnetzbetreiber in Deutschland und versorgt rund 1,7 Millionen Haushalte mit dem TV-Signal, vor allem in Ostdeutschland.

Quelle: AFP

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