Mehr Energie

TEAG: Neues Umspannwerk stillt "Energiehunger"

Die Thüringer Energie AG investierte 3,4 Millionen Euro in den Neubau eines Umspannwerkes in Neuhaus. Besonders für die in Südthüringen ansässige traditionelle Glasfertigung und für die Industriebetriebe in den Gewerbegebieten Neuhaus sei der Neubau sehr wichtig, teilte das Unternehmen mit.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Neuhaus (red) - Die Thüringer Energie nahm in dieser Woche das neugebaute 110/20-kV-Umspannwerk Neuhaus/Rennweg in Betrieb. Über das neue Umspannwerk, das nach knapp zwölf Monaten Bauzeit bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt wurde, versorgt das Energiedienstleistungsunternehmen die Orte Neuhaus/Rwg., Lichte, Ernstthal, Lauscha und Steinach sowie zahlreiche Gewerbebetriebe dieser Region mit Strom.

Hauptgrund für die 3,4-Millionen-Investition sei der stark gestiegene Energiebedarf der Industrie in der Region, darunter vor allem von fünf Werken der für Südthüringen traditionellen Glasfertigung in Piesau, Ernstthal, Oberlauscha, Lauscha und Spechtsbrunn sowie von Industriebetrieben in den Gewerbegebieten Neuhaus/Rwg. und Steinach. Der erforderliche zusätzliche Leistungsbedarf von 14 Megawatt, der nicht mehr aus dem vorhandenen Mittelspannungsnetz bereit gestellt werden konnte, wird nun durch den Betrieb der Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen zuverlässig bereitgestellt. Darüber hinaus wurde durch die vorausschauende Anlagengestaltung die Möglichkeit geschaffen, auch perspektivisch den Energiebedarf neuer Investoren zuverlässig zu decken.

Wie der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Thüringer Energie, Jürgen Gnauck, bei der feierlichen Inbetriebnahme hervorhob, wurde beim Bau des Schalthauses besonderes Augenmerk auf die harmonische Einbettung in das Ortsbild von Neuhaus gelegt. Schieferverkleidung, eine Regenwasserzisterne und eine großzüge Bepflanzung sollen dem technischen Bauwerk ein gefälliges und regional typisches Aussehen verleihen.

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