Vertragsverlängerung

Tchibo bezieht bundesweit Strom von Watt Deutschland und NaturEnergie

30 Gigawattstunden Strom benötigt die Tchibo Frisch-Röst-Kaffee GmbH jährlich für ihre 850 Geschäfte in ganz Deutschland. Die Verträge mit der Watt GmbH, die sämtliche Tchibo-Standorte in den alten Bundesländern versorgt, und dem Grünstromhändler NaturEnergie, der die 54 ostdeutschen Tchibo-Filialen mit regenerativ erzeugtem Strom beliefert, wurden jetzt verlängert.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Tchibo Frisch-Röst-Kaffee GmbH aus Hamburg bezieht bis Ende 2004 bundesweit den Strom für alle ihre Filialen von der Watt Deutschland GmbH (Frankfurt/Main) und der in Grenzach-Wyhlen ansässigen NaturEnergie AG und verlängert damit die seit Januar 2002 laufenden Verträge um zwei weitere Jahre.

Die Unternehmen beliefern zusammen fast 850 Geschäfte mit einem jährlichen Gesamtverbrauch von 30 Gigawattstunden. Der Frankfurter Stromlieferant versorgt sämtliche Tchibo-Standorte in den alten Bundesländern, der Grünstromhändler NaturEnergie beliefert die 54 ostdeutschen Tchibo-Filialen mit regenerativ erzeugtem Strom der Marke NaturEnergie Silber.

"Neben dem hohen Qualitätsanspruch an unsere Stromlieferanten ist für uns eine reibungslose Abwicklung aus einer Hand wichtig", begründete Frank Meyer-Venecia, Leiter des Bereichs Energiewirtschaft bei Tchibo, die Entscheidung. Die Schwestergesellschaften Watt Deutschland und die NaturEnergie AG arbeiten sowohl in der Abwicklung als auch der Abrechnung eng zusammen. Alle Tchibo-Standorte in Deutschland werden elektronisch in einer einzigen Sammelrechnung erfasst und papierlos abgerechnet. Dazu erstellt Watt Deutschland eine computergestützte Datei, die Tchibo in das eigene interne System einliest.

"Wir freuen uns, dass in den ostdeutschen Tchibo-Filialen der Kaffee künftig mit Strom aus Wasser und Sonne gemahlen und aufgebrüht wird.", sagte Andreas Fußer, Vorstand der NaturEnergie. Der abgasfrei erzeugte Strom für die 54 ostdeutschen Tchibo-Filialen stammt zu 100 Prozent aus traditionsreichen und modernisierten Wasserkraftwerken vom Hochrhein und aus dem Schwarzwald. Der Hamburger Kaffeehersteller erspart der Umwelt durch seinen Grünstrombezug von jährlich rund 1,6 Gigawattstunden 883 Tonnen des Klimagases Kohlendioxid.

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