Haus der Technik

Tagung: Technische Möglichkeiten und ökonomische Chancen von Brennstoffzellen-Heizgeräten

Für Mitarbeiter aus Unternehmen, die sich auf den Betrieb dezentraler Brennstoffzellen-Anlagen kleiner Leistung einstellen, bietet das Haus der Technik am 25. und 26. Februar in Essen eine Tagung zum technischen und ökonomischen Potenzial solcher Anlagen.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Strom dort zu erzeugen, wo die Prozesswärme auch direkt zu Heizzwecken genutzt werden kann, ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Ergänzend zur konventionellen zentralen Stromerzeugung können Brennstoffzellen-Anlagen dezentral im Haushalt eingesetzt werden, da sie den Strom- und Wärmebedarf eines Haushalts bereitstellen können. Dies bietet nicht nur interessante Optionen für Komponenten- und Gerätehersteller. Es ist auch von strategischer Bedeutung für Energieversorgungsunternehmen (EVU), da sie sich angesichts der Marktliberalisierung vom Energielieferanten zum umfassenden Dienstleister entwickeln müssen.

Speziell für Mitarbeiter aus Unternehmen, die sich auf den Betrieb dezentraler Brennstoffzellen-Anlagen kleiner Leistung einstellen veranstaltet das Haus der Technik e. V. am 25. und 26. Februar 2002 in Essen eine Tagung, auf der das technische und ökonomische Potenzial von Brennstoffzellen-Heizgeräten vorgestellt wird. Neben der Vermittlung von grundlegenden Informationen über die Brennstoffzellen-Technologie wird auch auf aktuelle und zukünftige Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten sowie Betriebserfahrungen mit Pilotanlagen eingegangen. Als weitere Themen stehen die deutschen und internationalen Normungsaktivitäten, die Rolle des Fachhandels sowie Fördermöglichkeiten auf dem Programm. Schließlich werden noch Fragen der Markteinführung, des Marketings und Vertriebs erörtert. Am Abend des ersten Veranstaltungstages besteht die Möglichkeit, eine Brennstoffzellenanlage bei Thyssengas in Duisburg zu besichtigen.

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