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Tagung: Strom statt Marmor

Mit den technischen, ästhetischen und finanziellen Möglichkeiten der gebäudeintegrierten Photovoltaik beschäftigt sich eine Tagung "Strom statt Marmor - Gebäudeintegrierte Photovoltaik", die das Weiterbildungsinstitut Haus der Technik e. V. gemeinsam mit der Energieagentur NRW am 6. November 2002 in Herne durchführt. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Die Photovoltaik gehört zu den vielversprechendsten Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energien. Die Voraussetzungen für die Nutzung der Solarenergie sind günstig, denn neben den technischen sind auch die finanziellen Weichen durch das EEG gestellt. Doch auch aus ästhetischen Gründen ist der Einsatz von Photovoltaik-Anlagen interessant. Architekten haben längst die vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten erkannt. Inzwischen werden die Solaranlagen nicht einfach nur auf das Dach gesetzt, sondern beispielsweise als gestalterisches Element in die Fassade eingebaut oder auf andere Weise in das Gebäude integriert.

Mit den technischen, ästhetischen und finanziellen Möglichkeiten der gebäudeintegrierten Photovoltaik beschäftigt sich eine Tagung "Strom statt Marmor - Gebäudeintegrierte Photovoltaik", die das Weiterbildungsinstitut Haus der Technik e. V. gemeinsam mit der Energieagentur NRW am 6. November 2002 in Herne durchführt. Auf dem Programm stehen zahlreiche Vorträge, die sich u. a. mit den planerischen Grundlagen, der architektonischen Gestaltung, photovoltaischen Fassadentechnik und den neuen Möglichkeiten der Lichtplanung mit gebäudeintegrierter Photovoltaik beschäftigen. Außerdem werden finanzielle Förderprogramme (durch das Land NRW, den Bund etc.) vorgestellt. Erfahrungsberichte über bereits realisierte Photovoltaikanlagen (Zeche Fritz Heinrich in Essen und Nikolaus-Fiebiger-Zentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) runden die Veranstaltung ab.

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