Offener Ausgang

Stuttgart denkt über Einstieg bei EnBW nach

Nach Aussagen von Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster will die Stadt möglicherweise Anteile an der EnBW erwerben. Dazu werden derzeit Sondierungsgespräche mit offenem Ausgang geführt. Ein solcher Schritt muss sorgfältig vorbereitet und abgewogen werden, so der Oberbürgermeister.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Stuttgart (ddp/sm) - Die Stadt Stuttgart will möglicherweise beim Energiekonzern EnBW einsteigen. Der Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) sagte gestern, die baden-württembergische Landeshauptstadt habe "grundsätzlich Interesse, unter bestimmten Voraussetzungen Anteile an der EnBW zu erwerben". Derzeit führe man aber "lediglich Sondierungsgespräche" mit offenem Ausgang.

Ein solcher "großer und komplexer Schritt der Stadt" müsse sorgfältig vorbereitet und abgewogen werden, kommentierte Schuster Medienberichte über einen angeblich bevorstehenden Anteilskauf. Berichte, wonach die Entscheidung bereits gefallen sei oder in nächster Zeit fallen werde, entbehrten jeder Grundlage. Außerdem sagte Schuster, er gehe davon aus, dass der Konzernsitz in Karlsruhe verbleiben werde.

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