Studie zur Vermarktung von Energiedienstleistungen

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Wie eine Studie zur Vermarktung von Energiedienstleistungen von der Bad Homburger Unternehmensberatung COP Consulting Partners zeigt, messen viele Energiedienstleistungsunternehmen trotz des liberalisierten Marktes einer Marketingstrategie und einer Kundenorientierung beim Angebot ihrer Dienstleistungen eine untergeordnete Rolle zu. Im Vordergrund stehen nach wie vor Preis- und Umweltaspekte. Die Studie belegt weiter, dass diese Haltung nicht mit den Erwartungen möglicher Handelskanäle für den Vertrieb von Energiedienstleistungen übereinstimmt. Der Handel erwartet von den Energiedienstleistern eine Vermarktung, die sich an den Grundsätzen des Marketings ausrichtet.


Die Studie wurde mittels eines strukturierten Fragebogens erhoben. Schriftlich wurden Energiedienstleister und Handelsunternehmen unterschiedlichster Ausrichtung (Elektro-Fachhandel, Warenhäuser, Baumärkte, Tankstellen) befragt. Über 60 Prozent der teilnehmenden Unternehmen bieten ihre Leistungen überregional an. Wie Projektleiter Gerd Rondas, Partner der COP Consulting Partners, anlässlich der Veröffentlichung der Studie sagte, sei es auffällig, dass die befragten Energieunternehmen "den Differenzierungsmöglichkeiten, die sich aus einer eigenständigen Marketing- und Vertriebsstrategie ergeben können, eine zu geringe Bedeutung beimessen." Die Handelsperspektive sei dagegen geprägt von einem deutlichen Interesse an einer aktiven Vermarktung von Energiedienstleistungen, wobei die Einschätzung der sich bietenden Chancen hier deutlich optimistischer ausfalle.

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