Für Mecklenburg-Vorpommern

Studie: Photovoltaik für den Landwirt

Eine neue Studie, die im Auftrag des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern erstellt wurde, beschreibt detailliert das photovoltaische Prinzip der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, Funktionsweise, Vorbereitung und Bau von Photovoltaikanlagen sowie Finanzierungsmöglichkeiten.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Schwerin (red) - Im Rahmen des "Aktionsplans Klimaschutz" ist im Auftrag des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern die Studie "Photovoltaik für den Landwirt" erarbeitet worden. In ihr werden detailliert das photovoltaische Prinzip der Umwandlung von Sonnenenergie in Strom, Funktionsweise, Vorbereitung und Bau von Photovoltaikanlagen sowie Finanzierungsmöglichkeiten dargelegt. Mit der Dokumentation sollen Landwirte interessiert und in die Lage versetzt werden, Einsatz- und Nutzungsmöglichkeiten von Photovoltaikanlagen besser beurteilen zu können.

"Die Energiequelle Sonne arbeitet zum Nulltarif, ist emissionsfrei und unerschöpflich. Mit Hilfe des EEG und der zusätzlichen Nutzung des Agrarinvestitionsförderungsprogramms (AFP) bietet sich Landwirten die Chance, durch Nutzung der Sonnenenergie eine zusätzliche Einkommensquelle zu erschließen", erläuterte Umweltstaatsekretär Dr. Harald Stegemann dazu in Schwerin. "Die meist reichlich vorhandenen großen Dachflächen könnten für eine kostengünstige Errichtung von Photovoltaik-Anlagen genutzt werden. Neben der Produktion von Solarstrom wird dann auch ein aktiver Beitrag zur Verminderung des Kohlendioxid-Ausstoßes geleistet."

Die Studie "Photovoltaik für den Landwirt" kann in schriftlicher Form oder als CD-Rom über die Staatlichen Ämter für Umwelt und Natur (StÄUN) sowie über die Ämter für Landwirtschaft kostenlos angefordert werden.

Quelle: AFP

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