Vermögen

Studie: Die meiste Millionäre leben in Asien

Die Zahl der Millionäre in Japan und China ist im Vergleich zu 2015 um rund 9 Prozent gestiegen. Damit hat Asien Nordamerika bei der Zahl der Reichen überholt. Aber auch in Deutschland gibt es mehr Menschen mit Millionen auf dem Konto.

Gold als Geldanlage© silencefoto / Fotolia.com

Frankfurt/Main - Die meisten Dollar-Millionäre leben einer Studie zufolge inzwischen in Asien. 5,1 Millionen Reiche mit einem Gesamtvermögen von 17,4 Billionen Dollar gab es im vergangenen Jahr in der Region Asien-Pazifik, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten "World Wealth Report 2016" des Beratungsunternehmens Capgemini hervorgeht. Die Zahl der Reichen wuchs um 9,4 Prozent, das Vermögen um 9,9 Prozent. Vor allem in Japan und China gab es deutlich mehr Menschen, die ein anlagefähiges Vermögen von mehr als einer Million Dollar besaßen, als im Jahr zuvor.

Zahl der Millionäre in Deutschland nahm überdurchschnittlich zu

In Europa stieg die Zahl der Millionäre um 4,8 Prozent auf 4,2 Millionen. Deutschland verzeichnete ein überdurchschnittliches Plus von 5,1 Prozent auf 1,2 Millionen Vermögende. "Mit einer der größten Treiber war der deutliche Anstieg der Immobilienpreise", sagte Capgemini-Experte Klaus-Georg Meyer.

Weltweit verfügen Reiche über noch mehr Geld

Nordamerika rutschte den Angaben zufolge im weltweiten Vergleich auf Rang zwei ab. Dort besaßen 4,8 Millionen Reiche (plus zwei Prozent) 16,6 Billionen Dollar. Weltweit stieg das Vermögen der Millionäre um 4 Prozent auf 58,7 Billionen Dollar. Bis 2025 könnten es 100 Billionen Dollar sein, sagte Meyer. Nicht berücksichtigt wurden selbst genutzte Immobilien, Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände.

Quelle: DPA

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