Studie: 69 000 MW neue Generatorkapazität können bis 2005 notwendig werden

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com
Der über die nächsten fünf Jahre weiter wachsende Bedarf an Elektrizität in den Staaten Europas kann dazu führen, dass zusätzliche 69 000 Megawatt (MW) an Generatorkapazität gebaut werden müssen. Diese zusätzliche Kapazität schließt den prognostizierten Bedarf für Spanien bis ins Jahr 2004 ein, aber auch den in Finnland, Frankreich, Deutschland, Schweden und Großbritannien.


"Energiemärkte in Europa", eine neue Studie von Financial Times Energy, ist eine Zusammenstellung von Daten und Analysen eines jeden der sechzehn Energiemärkte in Westeuropa. Michael Carter, Hauptverantwortlicher der Studie: "Wir wollten eine Studie herausbringen, die als Führer zu den sich schnell verändernden Energiemärkten in Europa dienen kann, aber auch als Hilfsmittel für Firmen, um Investitionsmöglichkeiten und die Energiemärkte selbst zu bewerten."


Die Studie stellt auch potentielle, an jedem Markt bestehende Möglichkeiten heraus, im Bemühen, die Größe, die Leistung und die Betriebsbedingungen jedes Marktes festzustellen, an dem neue Generatorkapazität nötig oder produziert werden könnte. Die Studie operiert sowohl mit einem Szenario des Minimalbedarfs - es werden, um den niedrigsten Zuwachs abzudecken, nur 57 000 MW an neuer Kapazität benötigt - wie auch mit einem Maximalszenario, das davon ausgeht, dass die einzelnen Staaten eine Energiereserve von 20 Prozent oder mehr zu Verfügung haben wollen oder müssen. "Die Studie schließt Daten wie den Bedarf zu Spitzenzeiten und Kapazitätsangaben für jedes der sechzehn Länder ein - beides momentan besonders heiße Themen", sagte Carter.


Die siebzehnbändige Studie umfasst eine Übersicht mit einem Ranking der größten Kraftwerke, Rankings der finanziellen Leistung von mehr als 150 europäischen Energiekonzernen, Übersichten zu Reserven, Generatorkapazitäten, benutzten Brennstoffen, Energiepreisen (Groß- und Einzelhandel), und sechzehn separate Bände mit Angaben zu Energiebilanzen, Energieverbünden, Nachfrage und Bedarf, finanziellen Leistungen einzelner Firmen und Auflistungen von Kraftwerken. Der Studie "Energiemärkte in Europa" wird die neue Ausgabe (2000) der von FT Energy herausgegebenen Wandkarte des europäischen Stromsystems beigelegt sein. Diese Neuausgabe der FT Energy-Karte ist nach Angaben von FT die detaillierteste und umfassendste Karte, die zur Strominfrastruktur in Europa erhältlich ist. Es sind u.a. Kraftwerke mit mehr als 50 MW unter Nennung der Nennkapazität und des Hauptbrennstoff aufgeführt, und mit dem Betreibernamen, detaillierten Angaben zum Brennstoff und dem Namen des Kraftwerkes ausgewiesen, das Leitungssystem von 150 kV und mehr (vorhanden und geplant) unter Angabe der Spannung und der Anzahl der Leitungen ausgewiesen, mehr als 4300 Trafos und Schaltanlagen angezeigt und die Territorien von Stromverbundnetzen von mehr als 1000 Firmen dargestellt.


Weitere Informationen unter www.ftenergy.com.

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