Stromwirtschaft: Weniger Kohlendioxid

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com
Die deutschen Stromversorger konnten 1999 durch die stärkere Nutzung der Kernenergie und erneuerbarer Energieträger sechs Prozent mehr Kohlendioxid (CO2) vermeiden als im Vorjahr. Das waren rund 193 (1998: 183) Millionen Tonnen des Klima-Gases CO2, meldet die Vereinigung Deutscher Elektrizitätswerke (VDEW), Frankfurt am Main. Zum Vergleich: Belgien und Griechenland emittierten 1997 zusammen rund 194 Millionen Tonnen CO2.


Die 1999 im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent gestiegene Stromproduktion in den 19 deutschen Kernkraftwerken ersparte der Umwelt rund 167 (159) Millionen Tonnen CO2. Durch den Einsatz der erneuerbaren Energieträger Wasser, Wind, Biomasse und Sonne wurden laut VDEW 26 (24) Millionen Tonnen CO2 vermieden. Dieser Bilanz liegt die Annahme zugrunde, dass die CO2-freien Energieträger den entsprechenden Einsatz CO2-haltiger Stein und Braunkohle erübrigt haben.

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