Zwischenbericht

Stromverbände empfehlen Übernahme bewährter Regelungen der Verbändevereinbarung

In einem Zwischenbericht haben die Stromnetzbetreiber die ihrer Meinung nach bewährten Regelungen aus der Verbändevereinbarung Strom II zusammengefasst. Künftige Entscheidungen sollten sich an diesen Leitlinien orientieren, gleichzeitig sollen die Grundlagen in eine normative Regelung überführt werden. Weitergehende Erläuterungen sind in Arbeit.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Eine preisgünstige, sichere und umweltverträgliche Versorgung mit Strom und Gas ist für die Wettbewerbsfähigkeit, das Wachstum und die Beschäftigung in Deutschland unverzichtbar. Deshalb sollten sich auch weiterhin künftige Entscheidungen an den im Bericht des BMWA über die energiewirtschaftlichen und wettbewerblichen Wirkungen der Verbändevereinbarungen (Monitoring-Bericht) genannten Leitlinien orientieren und die wesentlichen Grundlagen der Verbändevereinbarung Strom II plus - wie im Monitoring-Bericht erwähnt - in eine normative Regelung überführt werden. Das fordern zumindest die Stromnetzbetreiber, die sich im VDN zusammengeschlossen haben.

Dazu haben sie einen Zwischenbericht zu den in der Praxis bewährten Regelungen der VV Strom II plus und zu Einzelthemen des Netzzugangs an das Wirtschaftsministerium übergeben. Der Bericht wurde bewusst kurz gehalten und die wirklich wichtigen Konzepte erwähnt, die für das EnWG und die Eckpunkte der Netzzugangsverordnung relevant seien. Weitergehende Erläuterungen der Positionen ("Teil 2 des Zwischenberichts") sind derzeit in Arbeit.

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