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Stromspar-Check: Haushalte konnten knapp 100 Euro Stromkosten sparen

Die Caritas-Initiative zum Strom sparen hat einkommensschwachen Haushalten geholfen, im Jahr knapp 100 Euro an Stromkosten zu sparen. Zudem wurde auch der Umwelt geholfen, denn insgesammt konnten 70.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Eine Energiespar-Initiative der Bundesregierung hat geholfen, bei einkommensschwachen Haushalten den Ausstoß von 70.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) einzusparen. Die beteiligten Haushalte hätten durch den Stromspar-Check im Jahr durchschnittlich 92 Euro Stromkosten gespart, erklärten das Bundesumweltministerium, der Deutsche Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen am Montag in Berlin. Die 70 beteiligten Kommunen wiederum hätten für jeden Haushalt im Schnitt 63 Euro an Wasser- und Heizkosten gespart, die sie ansonsten für Arbeitslosengeld-II- und Sozialhilfe-Empfänger hätten übernehmen müssen.

Arbeitslose zu Stromspar-Helfern ausgebildet

In der Initiative Stromspar-Check wurden den Angaben zufolge bislang 1200 Langzeitarbeitslose zu Stromspar-Helfern ausgebildet. Diese berieten demnach in den vergangenen 16 Monaten rund 26.000 Haushalte zum sparsamen Umgang mit Strom- und Wasser. Das Projekt habe sich zudem für die Berater positiv ausgewirkt: Jeder fünfte Stromspar-Helfer habe im Anschluss an seine Tätigkeit wieder eine reguläre Stelle gefunden. "Die Kombination aus Umweltschutz und Hilfe zur Selbsthilfe für sozial Schwache ist in diesem Projekt sehr gut gelungen", erklärte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).

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