Berliner Kunden betroffen

Strompreise bei Vattenfall steigen

Der Energieversorger Vattenfall will im kommenden Jahr die Strompreise für seine Berliner Kunden angeblich deutlich erhöhen. Verbraucher sollten daher mit einem Strompreisvergleich prüfen, wie viel sich mit einem Wechsel des Stromanbieters sparen lässt.

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (ddp-bln/red) - Nach Informationen des Berliner "Tagesspiegel" soll Strom für Privatkunden im Durchschnitt um 5,9 Prozent teurer werden. Für Gewerbekunden soll der Strompreis sogar um neun Prozent steigen, berichtet die Zeitung weiter. Offiziell wolle Vattenfall die Preiserhöhungen am Mittwochvormittag bekannt geben. Für einen typischen Zweipersonenhaushalt mit 2500 Kilowattstunden Jahresverbrauch ergäben sich Mehrkosten von etwa 25 Euro pro Jahr.

Strompreise vergleichen

Bei einer Preiserhöhung haben Kunden immer ein Sonderkündigungsrecht. Daher sollten Stromverbraucher die Gelegenheit nutzen und zu einem günstigen Stromanbieter wechseln. Unser Stromvergleich zeigt, wie viel Geld sich mit einem Anbieterwechsel sparen lässt. Der Wechsel ist vollkommen risikolos, man muss also nicht fürchten, zwischenzeitlich ohne Strom dazustehen.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Stromvergleich

    Strompreise steigen vielfach zum Jahreswechsel

    Die Strompreise steigen zum neuen Jahr bei vielen Versorgern. Dem Portal Verivox zufolge haben gut 250 Stromanbieter angekündigt, die Preise zu erhöhen. Niedrigere Preise sind dagegen nur bei wenigen Anbietern zu erwarten.

  • enviaM

    Strompreise bei EnviaM steigen

    Die Strompreise beim Chemnitzer Versorger EnviaM steigen zum neuen Jahr. Ab Januar zahlen Privatkunden 2,17 Euro im Monat mehr, weil der Grundpreis erhöht wird. Die Arbeitspreise bleiben gleich.

  • Strompreise

    VBEW: Höhere Strompreise in Bayern wegen erneuerbaren Energien

    Da immer mehr Strom aus Erneuerbaren Energien gewonnen wird, erhöhen sich die Abgaben für die EEG-Umlage. Dies wird nach Ansicht des VBEW besonders die Strompreise in Bayern erhöhen. Zudem steigen durch nötige Investitionen in Stromnetze auch die Netzentgelte an, was sich ebenfalls auf den Strompreis auswirkt.

  • Stromtarife

    DUH: Ökostrom nicht für hohe Strompreise verantwortlich

    Die Deutsche Umwelthilfe widerspricht der Behauptung, dass erneuerbare Energien im nächsten Jahr für höhere Strompreise sorgen. Die entlastenden Effekte durch den Zubau erneuerbarer Energien werden systematisch ignoriert, so die DUH.

  • Hochspannungsleitung

    eprimo: 100 Euro Bonus und Preisgarantie

    Der Energie-Discounter eprimo hat den Wechselbonus bei den Stromangeboten aufgestockt. So erhalten Neukunden nun beim Wechsel je nach Tarif bis zu 100 Euro Bonus. Darüber hinaus gibt eprimo eine Preisgarantie bis zum 30. Juni 2010.

Top