Börse

Strompreis als Wettobjekt bei der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank baut ihre Börsenpräsenz aus und bietet Anlegern jetzt die Möglichkeit, auf die Entwicklung des Strompreises zu setzen. Das war bisher in Europa nur vereinzelt möglich. Die Bank hat dazu einen Index entwickelt, der die Entwicklung von Strom-Terminkontrakten abbildet.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (red) - Der "db Strom ETC" ist ab sofort an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. ETC steht für Exchange Traded Commodity und bezeichnet ein Papier, das die Wertentwicklung von Rohstoffen abbildet. Diese Form der Geldanlage, also auch das Wetten auf Strompreise, ist bei einer Insolvenz der Bank nicht gesichert, wie unter anderem derStandard.at in seinem Bericht erwähnt.

Gold soll für Sicherheit sorgen

Die Deutsche Bank habe aber zur Sicherheit Goldbarren bei einem Treuhänder hinterlegt, die im Notfall verkauft werden können. Der Index selbst bezieht sich auf einen Strom-Future mit einem Jahr Laufzeit, der an der Leipziger Energiebörse gehandelt wird. Der Index steigt immer dann, wenn man auf dem Markt damit rechnet, dass die Strompreise steigen. Investiert man also in diese Derivate, kann man möglicherweise aus steigenden Strompreisen Gewinne erzielen. Jeden November wird der Index durch einen neuen ersetzt.

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