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Strommarkt Deutschland 2002: Stromhandel an der Börse verdreifacht

An der deutschen Strombörse in Leipzig wurden im vergangenen Jahr 100 Milliarden Kilowattstunden mehr gehandelt. Insgesamt waren es 150 Milliarden Kilowattstunden. Das Plus wurde vor allem durch die Einführung des neuen Produktes im Terminmarkt "Phelix-Future" ausgelöst. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Im vergangenen Jahr hat sich der deutsche Strombörsenhandel verdreifacht: An der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig stieg die gehandelte Strommenge im Vergleich zum Vorjahr um 100 Milliarden Kilowattstunden auf 150 Milliarden Kilowattstunden. Das Plus wurde vor allem durch die Einführung des neuen Produktes im Terminmarkt "Phelix-Future" ausgelöst. Das meldet der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW).

Pro Tag seien in der zweiten Jahreshälfte 2002 am Spotmarkt der neuen EEX von den etwa 120 Börsenteilnehmern aus zwölf europäischen Ländern zwischen 54 und 150 Millionen Kilowattstunden Strom gehandelt worden. Der Preis einer Kilowattstunde Strom in der Grundlast hat dabei zwischen 0,35 und 5,5 Cent gelegen. Knapp sieben Prozent des Stromverbrauchs ist 2002 über den Spotmarkt gehandelt worden. Am Spotmarkt wird Strom für den nächsten Tag eingekauft, während der längerfristige Terminhandel überwiegend der Risikoabsicherung dient.

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