TopTen

Stromkosten sparen: dena zeigt energieeffizienteste Bürogeräte

Energieeffiziente Bürogeräte wie Monitore, Rechner oder Kopierer sind möglicherweise in der Anschaffung etwas teurer, jedoch rechnen sich die Kosten aufgrund des geringen Stromverbrauches schon innerhalb kurzer Zeit, so Stephan Kohler von der dena. Diese zeigt nun im Internet die TopTen-Geräte der jeweiligen Kategorie.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Seit heute bietet die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz unter www.office-topten.de eine Online-Auswahlhilfe für besonders energieeffiziente Bürogeräte. Erfasst sind Rechner, Monitore sowie auch bilderzeugende Geräte wie Kopierer oder Drucker. Die Steigerung der Energieeffizienz im Dienstleistungssektor ist ein zentrales Ziel der dena.

Stephan Kohler, Geschäftsführer der dena erklärt: "Energieeffiziente Bürogeräte senken durch ihren geringeren Stromverbrauch die Betriebskosten. Sie rechnen sich aufgrund der niedrigeren Lebenszykluskosten schon nach kurzer Zeit - trotz der höheren Anschaffungskosten. Mit der Online-Auswahlhilfe zeigen und vergleichen wir die energieeffizientesten Bürogeräte, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind. Damit möchten wir in erster Linie professionelle Beschaffungsstellen bei der Auswahl neuer Geräte unterstützen."

Die Bürogeräte-Auswahlhilfe www.office-topten.de ist ein wesentlicher Baustein innerhalb der dena-Kampagne "Effiziente Stromnutzung im Dienstleistungssektor". Sie umfasst die Bürogerätekategorien Rechner (Desktop und Notebook), Rechnermonitore, Kopierer, Drucker, Scanner, Faxgeräte und Multifunktionsgeräte. Für jede Kategorie bietet das Portal als Basisinformation eine umfangreiche Datenbank mit den energieeffizientesten Geräten, die der Nutzer nach seinen individuellen technischen Anforderungen filtern kann. Das Ergebnis sind die "Top Ten", die zehn Geräte mit den geringsten Betriebskosten. Darüber hinaus stehen praktische Ausschreibungshilfen zur Verfügung, die speziell auf die Bedürfnisse der professionellen Beschaffungsstellen des öffentlichen und auch privaten Dienstleistungssektors zugeschnitten sind. So gibt es beispielsweise vorformulierte Ausschreibungstexte mit Stromverbrauchsgrenzwerten sowie einen speziellen Angebotsvergleichsrechner. Ein Ratgeber-Teil informiere ausführlich über die Energieeffizienz der verschiedenen Kategorien und den energieeffizienten Umgang mit den jeweiligen Geräten. In der "FAQ-Liste" werden zudem die wichtigsten Fragen - auch mit rechtlicher Relevanz – beantwortet.

"Effiziente Stromnutzung im Dienstleistungssektor" ist eine Kampagne der dena im Rahmen der bundesweiten Initiative EnergieEffizienz. Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena und den Unternehmen der Elektrizitätswirtschaft - E.ON Energie AG, EnBW AG, RWE Energy AG sowie Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

Das könnte Sie auch interessieren
  • Ende-Mit-Kernenergie

    Energiewende fordert ihren Tribut: RWE und Eon kämpfen

    Die Energiewende ist fünf Jahre nach der Atomkatastrophe voll im Gange. Auf der einen Seite sind erneuerbare Energien auf dem Vormarsch und bringen neue Jobs. Auf der anderen Seite ist mit fossilen Kraftwerken kaum noch Geld zu machen – die großen Energiekonzerne leiden.

  • Stromrechnung

    Nachrechnen: So teuer ist der Strom für Elektrogeräte

    Den Stromverbrauch von elektronischen Geräten zu ermitteln, ist gar nicht so einfach. Schließlich steht einem zumeist nur die Wattzahl als Angabe zur Verfügung. Gaming-PC können je nachdem, wie lange gespielt wird, richtig viel Strom verbrauchen. Eine Beispielrechnung zeigt, wie man den Verbrauch ausrechnen kann.

  • Stromnetz Ausbau

    RWE und die morschen Strommasten: Zügige Aufklärung nötig

    Von besinnlicher Vorweihnachtszeit wird wohl bei RWE nicht viel zu spüren sein: Nach dem Schneechaos im Münsterland zu Beginn letzter Woche und der "Spiegel"-Veröffentlichung, steht der Energieversorger massiv unter Druck: Er soll von maroden Strommasten gewusst aber nicht ausreichend gehandelt haben.

  • Stromnetz Ausbau

    dena erwartet Wachstumsschub für Baubranche

    Auf dem dena-Kongress "zukunft haus" trafen sich in dieser Woche etwa 330 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis und diskutierten über Strategien für mehr Energieeffizienz. Die Themen reichten vom Energiepass über energetische Gebäudesanierung bis hin zum Contracting.

  • Stromnetz Ausbau

    Studie: Stromkunden haben zu hohe Netzentgelte gezahlt

    664 Millionen Euro ungerechtfertigte Preiserhöhungen bei den vier Stromnetzbetreibern RWE, Vattenfall, E.ON und EnBW von 2001 bis heute, dies ist das Ergebnis eines Gutachtens im Auftrag des bne Bundesverband Neuer Energieanbieter und des VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft.

Top