Zahlen für 2003

Stromerzeugung aus Wasserkraft gesunken

Von Januar bis November des vergangenen Jahres ist die Stromproduktion aus Wasserkraft deutlich gesunken - um satte 15 Prozent nämlich. Während im ersten Quartal 2003 noch genauso viel Strom produziert wurde wie in den ersten drei Monaten des Jahres 2002, dämpfte der trockene Sommer die Produktion. Dies teilte heute der VDEW mit.

Strompreise© Andre Bonn / Fotolia.com

Rund 17 Milliarden Kilowattstunden Wasserkraftstrom erzeugte die Elektrizitätswirtschaft von Januar bis November vergangenen Jahres. Das waren knapp 15 Prozent weniger als in den elf Monaten des Jahres 2002 - damals wurden rund 20 Milliarden Kilowattstunden erzeugt. Diese Zahlen gab heute Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) infolge erster Erhebungen bekannt.

Im ersten Quartal 2003 sei etwa ebenso viel Strom aus Wasserkraft wie im gleichen Vorjahreszeitraum produziert worden. Nach Angaben des Branchenverbandes lieferten die Wasserkraftwerke infolge der Trockenheit und des heißen Sommers im zweiten und dritten Quartal 2003 etwa 14 beziehungsweise 23 Prozent weniger Strom als in den entsprechenden Vorjahreszeiträumen.

Wasserkraft hat in Deutschland einen Anteil von etwa fünf Prozent an der Produktion der Stromwirtschaft. Bei saisonalen und witterungsbedingten Schwankungen wird ein Minus bei der Wasserkraft durch die Produktion von Braunkohle- und Kernkraftstrom ausgeglichen.

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