Stromerzeuger drohen mit Weggang

Strom sparen© Gina Sanders / Fotolia.com
"Wenn uns die Politik sehr große Schwierigkeiten macht, kann man nicht ausschließen, dass wir woanders produzieren." Klare Worte von Eberhard Wild (Vorstand der Bayernwerk AG) gestern im Vorfeld zum Kongress "Kraftwerke 99". Damit reagierte die deutsche Stromwirtschaft auf die stetigen Uneinigkeiten in der Regierungskoalition über die Grundsätze der Atompolitik.


Auch die Vereinigung für Großkraftwerksbetreiber (VGB) blickt der Zukunft eher pessimistisch ins Auge. Sie rechnet mit einem Abbau von etwa 14 000 Stellen bundesweit. Wie schnell diese Stellen gestrichen werden, ist auch weiterhin umstritten. Zudem sieht die VGB die deutschen Kraftwerksbetreiber im Wettbwerb als benachteiligt an. VGB-Chef Werner Hlubek betonte: "Einseitige deutsche Belastungen wie Überregulierung, lange Genehmigungsverfahren und vorallem die massive Behinderung der Kernenergie sind weder hinnehmbar noch verkraftbar."

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