Strombörse Nordelbien verbindet Eigennutz und Gemeinnutz

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com
Seit mehreren Jahren widmet der 62jährige Diplom-Kaufmann Peter Sass seine Arbeit der Unterstützung kirchlicher Belange. Kürzlich stellte er seine neuste Idee der Öffentlichkeit vor: Die Gründung der Strombörse Nordelbien. Hier haben kirchliche Einrichtungen und Kirchenmitglieder die Möglichkeit, ihren Strom günstig einzukaufen. Damit können sie nicht nur Stromkosten sparen, sondern tun zugleich auch noch etwas karitatives. Denn mit jeder verbrauchten Kilowattstunde führt die Strombörse rund einen Pfennig einem definierten Projekt zu.


Wenn nur 500 Personen des Kirchenkreises Nordelbien zur Strombörse wechseln, sind übers Jahr etwa 10 000 Mark Spendenaufkommen zu erwarten. "Ich sehe ein großes Potenzial, beim Strom zukünftig Eigennutz mit Gemeinnutz zu verbinden", ist sich Peter Sass des Erfolges sicher. Unterstützt wird seine Initiative vom norddeutschen Stromanbieter "hansestrom". Mit einem attraktiven Angebot konnte das Unternehmen Peter Sass überzeugen. Wer also an der Strombörse Nordelbien teilnimmt, wird mit "hansestrom" einen Stromliefervertrag abschließen.


Peter Sass ist zuversichtlich: "Ich rechne nicht damit, dass man uns die Tür einläuft, aber ich glaube daran, dass die Strombörse Nordelbien eine Idee ist, die es in sich hat und bald viele Anhänger finden wird."

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