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Stromanbieterwechsel kann Durchlauferhitzer-Kosten ausgleichen

Ein Durchlauferhitzer verursacht enorme Stromkosten im Jahr. Ein günstiger Stromanbieter macht deshalb hier besonders viel Sinn. Vergleicht man günstigere und teurere Stromanbieter miteinander, können Nutzer solcher Anlagen mit einem Anbieterwechsel die Kosten wieder ausgleichen.

Wasser sparen© silver-john / Fotolia.com

Berlin – Jeder vierte Haushalt in Deutschland erhitzt sein Wasser für Küche und Bad elektrisch. Das allein macht etwa 30 Prozent des Stromverbrauches aus. Für einen Musterhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden bedeutet das im Bundesdurchschnitt Kosten von etwa 330 Euro jährlich. Doch wer noch in der Grundversorgung ist, kann die Kosten für den Durchlauferhitzer ausgleichen, so eine Analyse von TopTarif.

Fast 7 Milliarden Euro für elektrisch erwärmtes Wasser

Die privaten Haushalte in Deutschland wenden jährlich rund 24 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom für warmes Wasser auf. Bei einem durchschnittlichen Preis von 27,25 Cent pro kWh kommen so Gesamtkosten von 6,5 Milliarden Euro zusammen. Ein Drei-Personen-Haushalt, der im Jahr 4.000 kWh verbraucht, bezahlt im bundesdeutschen Durchschnitt aktuell 1.090 Euro jährlich. Auf die elektrische Erwärmung des Wassers entfielen demnach 327 Euro – das sind 30 Prozent der Stromrechnung.

Anbieterwechsel bringt bis zu 506 Euro an Ersparnis

Der Wechsel zu einem günstigeren Stromtarif kann die Kosten für die Erwärmung des Wassers ausgleichen. Wer sich noch nie um einen besseren Tarif gekümmert hat, wird im teuren Grundversorgungstarif beliefert. Die Kosten bei einem Verbrauch von 4.000 kWh belaufen sich im Bundesdurchschnitt auf aktuell 1.211 Euro. Im günstigsten verfügbaren Tarif werden aber nur 705 Euro fällig. Der Anbieterwechsel spart so 506 Euro pro Jahr.

Tipps um Strom und Wasser zu sparen

Wer es schafft, den Verbrauch an warmem Wasser zu senken, spart sowohl beim Strom als auch bei den Wasserkosten. Eine Möglichkeit ist, häufiger auf das Baden zu verzichten und stattdessen zu duschen. Wird ein neuer Duschkopf angeschafft, sollte es sich um einen Sparduschkopf handeln, bei dem Luft beigemischt wird. Die gibt es in allen Varianten.

In der Küche gilt: Wenn möglich, die Spülmaschine den Abwasch erledigen lassen. Wer keine hat, sollte in keinem Fall unter fließendem warmen Wasser abspülen, sondern das Abwaschbecken füllen. Anstatt warmes Wasser auf dem Herd abzukochen, sollte besser kaltes Wasser in einem Wasserkocher erhitzt werden.

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