Diesel-Partikelfilter
Staat bezuschusst schadstoffärmeres Autofahren
Besitzer von Dieselwagen erhalten wieder einen Zuschuss vom Staat für das Nachrüsten ihrer Autos mit einem Rußpartikel-Filter. Anträge darauf sind ab Mittwoch wieder möglich. Die Kosten für die Nachrüstung liegen bei etwa 600 Euro, der Bund fördert den Einbau mit 330 Euro.
Wer sein Fahrzeug mit einem Filter nachrüstet, spart auch Steuern.
(Foto / Abb.: ADAC)
Berlin (AFP/red) - Das Staatsgeld gibt es für Autos, Wohnmobile und leichte Nutzfahrzeuge wie etwa Transporter. Gefüllt ist der Fördertopf mit 30 Millionen Euro - Geld gibt es also für rund 90.000 Nachrüster.
Für Rußfilter gibt's auch eine Steuererleichterung
Die Filter verringern den Schadstoff-Ausstoß der Autos. Diesel-Fahrer können damit ohne Einschränkung in Städte mit Umweltzonen fahren. Zudem steigt der Wiederverkaufswert nachgerüsteter Fahrzeuge. Auch müssen Diesel-Fahrer mit nachgerüstetem Auto weniger Steuern zahlen.
Anträge beim BAFA einreichen
Zuständig für das Förderprogramm ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Auf dessen Internetseite können Diesel-Besitzer einen Antrag ausfüllen. Anschließend muss das Formular ausgedruckt und per Post unterschrieben an die Behörde geschickt werden - inklusive einer Kopie des Fahrzeugscheins. In dem Fahrzeugschein muss bereits der Einbau des Filters vermerkt sein. Das erledigt die zuständige Zulassungsbehörde bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Werkstatt.
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