19.07.2012 | © Tarife.de

Hochgerechnet

Solarenergie könnte das ganze Ruhrgebiet versorgen

Die Haushalte im Ruhrgebiet könnten einer Untersuchung zufolge komplett mit Solarstrom versorgt werden. Demnach reichten die rund 20 Prozent der Dachflächen, die in der Region für Solarstrom genutzt werden könnten, aus, um knapp 3,5 der gut 5 Millionen Einwohner mit Haushaltsstrom zu beliefern.

Essen (dapd/red) - Würden zudem knapp 30 Prozent sogenannter vorbelasteter Flächen im Ruhrgebiet für die Solarenergie genutzt, ließen sich damit auch die übrigen rund zwei Millionen Einwohner mit Strom versorgen. Zu den vorbelasteten Flächen gehören den Angaben zufolge Industriebrachen, Halden, Parkplätze von Einkaufszentren sowie Korridore entlang von Bahngleisen und Autobahnen. Das teilte der Regionalverband Ruhr (RVR) am Mittwoch in Essen mit.

Mit Photovoltaik-Rechner die Kosten für eine Solaranlage überschlagen

Solar Das Potenzial von Sonnenstrom ist weiterhin groß, wenn auch der Ertrag strittig ist. (Foto / Abb.: Simon Kraus / Fotolia.com) Die Vorstellung von einer sicheren und langfristigen Energieversorgung mittels einer Solaranlage reizt immer mehr Hausbesitzer. Doch wie gut geeignet ist das jeweilige Dach für die Solarnutzung? Mit dem Photovoltaik-Rechner von Strom-Magazin.de lässt sich das ganz einfach herausfinden und eine erste Prognose über die zu erwartende Leistung der Anlage erstellen. Dazu müssen verschiedene Daten wie Dachneigung oder Standort in den Rechner eingetragen werden, der dann (kostenfrei) die Sonneneinstrahlung und Ertrag der Photovoltaik-Anlage errechnet.

Einspeisevergütung wird eingerechnet

Der Photovoltaik-Rechner berücksichtigt dabei auch die staatliche Einspeisevergütung, die jährlich zu erwarten wäre. Das ist wichtig, weil sie einen zusätzlichen Gewinn zur Einsparung im Eigenverbrauch darstellt und von Region zu Region sehr unterschiedlich ausfallen kann. Dem Eigenverbrauch, der sich zum Beispiel an der letzten Stromrechnung ablesen lässt, wird die mögliche Leistung einer Photovoltaik-Anlage gegenübergestellt. So ist schnell ersichtlich, ob der eigene Strombedarf mittels Solarenergie gedeckt werden und noch Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden kann.

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