Hohe Versorgungsqualität
So zuverlässig ist Deutschlands Stromversorgung
Im Schnitt eine Viertelstunde haben die Haushalte im vergangenen Jahr auf die Stromversorgung verzichten müssen. Die Bundesnetzagentur in Bonn teilte am Montag mit, die durchschnittliche Versorgungsunterbrechung pro Letztverbraucher habe 15,31 Minuten betragen. Dieser Wert lag deutlich unter dem Mittelwert der Jahre 2006 bis 2010.
Bonn (AFP/red) - Der genannte Wert lag demnach "geringfügig" über dem des Jahres 2010 und "deutlich" unter dem Mittelwert von 2006 bis 2010. Deutschland zeichne sich auch weiterhin durch eine hohe Versorgungsqualität aus, erklärte Netzagentur-Chef Jochen Homann. Im internationalen Vergleich nehme Deutschland einen Spitzenwert bei der Stromversorgung ein.
864 Netzbetreiber für 928 Netze meldeten 2011 rund 207.000 Versorgungsunterbrechungen. Gezählt werden nur ungeplante Unterbrechungen aufgrund atmosphärischer Einwirkungen, Rückwirkungen aus anderen Netzen oder wegen Störungen im Bereich des Netzbetreibers, und nur, wenn der Stromausfall länger als drei Minuten dauert. Unterbrechungen aufgrund höherer Gewalt - wie etwa Naturkatastrophen - werden nicht berücksichtigt. Die Netzagentur errechnete daraus einen Wert von 15,31 Minuten Versorgungsunterbrechung je Letztverbraucher.
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