Intelligente Stromzähler
Smart Meter offenbar verantwortlich für WLAN-Störungen
Im US-Bundesstaat Maine berichten zahlreiche Nutzer eines Smart Meters, dieses würde ihr WLAN und weitere elektronische Geräte stören. Sogar Feuermelder und elektrische Türöffner seien betroffen. Der Stromversorger meint dazu, wenn Frequenzen sich überlagern, solle man die Geräte weiter voneinander entfernt aufstellen oder den Kanal wechseln.
Augusta (red) - Intelligente Stromzähler, auch Smart Meter genannt, sollen helfen, den Stromverbrauch zu kontrollieren und Energie zu sparen. Bei den Geräten, die die Probleme verursachten, handelt es sich um Strommesser der Central Maine Power. Mehr als 200 Kunden beschwerten sich laut der staatlichen Anwaltsvereinigung The Public Advocate bei dem Stromversorger.
Probleme bei Handy, Türöffner und Feueralarm
Am häufigsten betroffen waren wohl WLAN Router, aber Probleme gab es auch mit zahlreichen anderen elektronischen Geräten, vom Computer übers Handy bis zu Garagentüröffnern, Feuermeldern und elektrischen Haustierzäunen. Dabei kam es nicht nur zu Störungen und Unterbrechungen in der Verbindung: Die Geräte stürzten ab, Festplatten wurden beschädigt, die Kommunikation durch Störgeräusche beeinträchtigt.
Anwalt Richard Davies glaubt, die Dunkelziffer könnte noch deutlich höher als nur diese 200 Fälle. Es seien immerhin bereits 425.000 Smart Meter installiert worden, viele Verbraucher wüssten vielleicht nicht, dass der Grund für Ausfälle bei den Stromzählern zu suchen sei. Betroffene sollten sich an den Versorger weden. Dieser gibt auf seiner Website an, es sei möglich, dass Smart Meter mit WLAN-Routern interferieren könnten. Um dem abzuhelfen, solle man versuchen, das WLAN-Gerät und den Stromzähler weiter voneinander entfernt aufzustellen und eventuell bei einem der Geräte den Kanal zu wechseln.
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