Keine Subventionen mehr
Höhn sieht keine Zukunft für neue Ruhrkohle
Die nordrhein-westfälische Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) will keine Verantwortung für neue Zechen übernehmen: "Wenn jemand eine neue Zeche aufmacht, dann muss er das betriebswirtschaftliche Risiko selbst tragen. Ohne wenn und aber. Das heißt: ohne Subventionen."
Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) will den heimischen Steinkohlebergbau sozialverträglich auf Null bringen. "Kohle in mehr als 1000 Metern abzubauen, das rechnet sich einfach nicht. Deshalb gibt es dafür in NRW auch keine Mehrheiten", sagte Höhn der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe).
"Wenn jemand eine neue Zeche aufmacht, dann muss er das betriebswirtschaftliche Risiko selbst tragen. Ohne wenn und aber. Das heißt: ohne Subventionen", betonte Höhn. Die Ministerin äußerte zugleich Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Pläne von RAG-Vorstandschef Werner Müller für einen Zechenneubau: "Bisher habe ich von Herrn Müller noch nicht gehört, dass er eine neue Firma gründen will, die eine neue Zeche baut und ohne Subventionen und ohne jede Art von Steuervorteil betreiben will."
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