06.04.2012 | © Tarife.de

Ankündigung

E.on nimmt von Millionen Kunden höhere Strompreise

Sechs von sieben E.on-Netzgesellschaften nehmen ab Juni höhere Preise. Zwischen 4,4 und 7 Prozent sollen sich die Preissteigerungen bewegen; am dicksten kommt es für Kunden in Schleswig-Holstein. Knapp sechseinhalb Millionen Haushalte sind in mehreren Bundesländern von den höheren Strompreisen betroffen.

Strompreise

Düsseldorf (red) - Die Preisschraube dreht sich weiter: Nun hat auch der zweitgrößte deutsche Stromanbieter E.on für Millionen seiner Kunden höhere Preise angekündigt. Lediglich in Thüringen bleibt die für dieses Jahr ausgerufene Preisgarantie bestehen; alle anderen sechs E.on-Netzgesellschaften heben zum Juni die Preise an.

Höhere Strompreise bald im Dutzend

Zwar hatten zu Beginn des Jahres noch deutlich weniger Versorger als 2011 höhere Strompreise angekündigt, doch inzwischen mehrt sich die Zahl der Anbieter, die von ihren Kunden mehr Geld sehen wollen. Noch keine diesbezügliche Ankündigung gab es vom größten deutschen Versorger RWE.

Strompreise vergleichen und Anbieter wechseln

Angesichts weiter steigender Strompreise fordern Verbraucherschützer und Politiker immer wieder die Kunden auf, einen Preisvergleich durchzuführen. In vielen Fällen könnten hohe Beträge eingespart werden, auch ohne Boni und Vorauskasse. Da die Stromversorgung gesetzlich garantiert ist, geht man kein Risiko ein, plötzlich im Dunkeln dazustehen.

Diesen Artikel empfehlen:

Das könnte Sie auch interessieren

Große Preisunterschiede bei Strom und Gas Geld Die Strompreise in Niedersachsen klaffen weit auseinander: Zwischen dem günstigsten und teuersten Grundversorgungstarif liegen Preisunterschiede von bis zu 15 Prozent, so die zuständige Landeskartellbehörde. Bei den Gaspreisen trifft es Kunden in der Grundversorgung sogar noch härter. weiter...
Bericht: Grundversorger-Preise sind zu hoch Stromrechnung Die Stromtarife in der Grundversorgung sind vergleichsweise hoch, zeigt eine aktuelle Analyse zu den Strompreisen in Rheinland-Pfalz. Die Verbraucherzentrale hat die preisliche Entwicklung nachgezeichnet und schätzt, dass 35 Prozent der Haushalte zusammen mindestens zehn Millionen Euro zu viel im Jahr bezahlen. weiter...
Strom- und Gaskunden werden kaum entlastet Geld Verbraucher werden wohl 2015 kaum entlastet, was die Energiepreise betrifft. Dem Preisindex des Verbraucherportals Verivox zufolge sinken die Strom- und Gaspreise im Januar nur leicht. Gleichzeitig hat es im Jahresverlauf 2014 einige Preiserhöhungen gegeben - insgesamt ein "Nullsummenspiel" für die Verbraucher. weiter...
Stromsperre: Bei 345.000 Kunden blieb es dunkel Stromrechnung Durch die gestiegenen Strompreise saßen Hunderttausende im vergangenen Jahr im Dunkeln. Bei insgesamt 345.000 Kunden wurde 2013 der Strom zeitweise abgeschaltet. Generell müsste es verboten werden, den Menschen Strom oder Gas zu entziehen, fordern Kritiker. weiter...
Erhöhung der Strompreise nicht auszuschließen Geld Auf niedrigere Strompreise haben wohl einige gehofft, die von der sinkenden Ökostrom-Umlage erfahren haben. Doch trotzdem werden wohl zum kommenden Jahr Preiserhöhungen in die Briefkästen flattern. Die Netznutzungsgebühren steigen teilweise deutlich, wie eine Auswertung von Verivox zeigt. weiter...
Alle Tarif- und Preisangaben brutto. Trotz sorgfältiger Erstellung wird für die Richtigkeit keine Haftung übernommen. Beachten Sie Preise und AGB der Anbieter. Alle Angaben ohne Gewähr.