Krisensicher
E.ON flexibilisiert Angebot für Geschäftskunden
E.ON Ruhrgas und E.ON Energie wollen angesichts der Krise mit flexiblen Geschäftskundenprodukten bei Strom und Gas punkten. So soll es künftig flexible Liefermengen geben. Wenn man bestimmte Kontingente nicht nutze, könne dies mit einer Gutschrift ausgeglichen werden.
Essen/Düsseldorf (ddp/red) - Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei der Energiebedarf für viele Großkunden nicht mehr exakt prognostizierbar, teilte der Energiekonzern am Mittwoch in Essen mit. Mit neuen Produkten trage man den geänderten Kundenanforderungen Rechnung.
Im Stromvertrieb könnten Kunden zusätzlich zur bewährten Vollversorgung einen fixierten Preis für eine flexible Liefermenge buchen. Sollte die vereinbarte Flexibilität nicht voll ausgenutzt werden, erhielten die Kunden zusätzlich eine entsprechende Gutschrift. Auch beim Gas gebe es mehr Wahlfreiheit.
Zudem macht der Konzern auch offenbar Ernst mit seinem milliardenschweren Sparprogramm. Der Energiekonzern stehe kurz vor dem Verkauf wesentlicher Teile der Datenverarbeitungstochter E.on IS, berichtete unterdessen die "Financial Times Deutschland". Der Konzern trenne sich von einem Geschäft mit 400 Millionen Euro Umsatz und bis zu 1600 Mitarbeitern.
Das könnte Sie auch interessieren
Ausländische Investoren kaufen E.on-Tochter Open Grid Europe
Die E.on-Tochter Open Grid Europe wurde jetzt für 3,2 Milliarden Euro an ausländische Investoren, vornehmlich um die australische Bank Macquairie, verkauft. Die Veräußerung fand statt im Rahmen der Desinvestitionen, die E.on bis 2015 durchführt, um sein Wachstum zu stabilisieren.
weiter...
Heizstromkunden bekommen Geld zurück
Nach einem gewonnenen Rechtsstreit gegen E.ON Hanse zahlt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein nun etlichen Stromkunden Geld zurück - und zwar genau die Beträge, die laut Urteil zu Unrecht kassiert worden waren. Dabei ging es um Preiserhöhungen in Heizstromverträgen.
weiter...
E.on nimmt von Millionen Kunden höhere Strompreise
Sechs von sieben E.on-Netzgesellschaften nehmen ab Juni höhere Preise. Zwischen 4,4 und 7 Prozent sollen sich die Preissteigerungen bewegen; am dicksten kommt es für Kunden in Schleswig-Holstein. Knapp sechseinhalb Millionen Haushalte sind in mehreren Bundesländern von den höheren Strompreisen betroffen.
weiter...
Hamburger Rekommunalisierung auf dem Prüfstand
Der Rückkauf der Energienetze in Hamburg steht auf dem Prüfstand. Der Senat der Hansestadt hatte sich mit den Energieunternehmen E.on und Vattenfall im November für den Rückerwerb von 25.1 Prozent der Netze geeinigt. Jetzt soll geprüft werden, ob diese 25,1 Prozent ausreichend sind, um den Einfluss auf die Unternehmen zu garantieren.
weiter...
E.on-Chef fordert Strom-Zuschüsse für Geringverdiener
In Anbetracht der stetig steigenden Preise für Strom hat sich der Chef des Energieriesen E.on für Zuschüsse an Stromkunden eingesetzt. Diese sollen jedoch nur an Geringverdiener gehen. E.on weist überdies Vorwürfe zurück, die Unternehmen hätten die Strompreise in den vergangenen Jahren über Gebühr angehoben.
weiter...




