Krisensicher
E.ON flexibilisiert Angebot für Geschäftskunden
E.ON Ruhrgas und E.ON Energie wollen angesichts der Krise mit flexiblen Geschäftskundenprodukten bei Strom und Gas punkten. So soll es künftig flexible Liefermengen geben. Wenn man bestimmte Kontingente nicht nutze, könne dies mit einer Gutschrift ausgeglichen werden.
Essen/Düsseldorf (ddp/red) - Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sei der Energiebedarf für viele Großkunden nicht mehr exakt prognostizierbar, teilte der Energiekonzern am Mittwoch in Essen mit. Mit neuen Produkten trage man den geänderten Kundenanforderungen Rechnung.
Im Stromvertrieb könnten Kunden zusätzlich zur bewährten Vollversorgung einen fixierten Preis für eine flexible Liefermenge buchen. Sollte die vereinbarte Flexibilität nicht voll ausgenutzt werden, erhielten die Kunden zusätzlich eine entsprechende Gutschrift. Auch beim Gas gebe es mehr Wahlfreiheit.
Zudem macht der Konzern auch offenbar Ernst mit seinem milliardenschweren Sparprogramm. Der Energiekonzern stehe kurz vor dem Verkauf wesentlicher Teile der Datenverarbeitungstochter E.on IS, berichtete unterdessen die "Financial Times Deutschland". Der Konzern trenne sich von einem Geschäft mit 400 Millionen Euro Umsatz und bis zu 1600 Mitarbeitern.
Das könnte Sie auch interessieren
Bahn fürchtet Zugausfälle durch Datteln-Abschaltung
Im Streit um längere Betriebszeiten für das große Steinkohlekraftwerk Datteln in Nordrhein-Westfalen hat die Deutsche Bahn einem Pressebericht zufolge ihre Warnung vor Zugausfällen im kommenden Winter erneuert. Bis zu ein Drittel der Züge könnte ausfallen, wenn das Kraftwerk in Datteln abgeschaltet würde, hieß es.
weiter...
Gaskunden der E.on Hanse bekommen Geld zurück
Wegen überhöhter Rechnungen muss der Gasversorger E.on Hanse Vertrieb rund 75.000 Euro zurückzahlen. Die Verbraucherzentrale hatte nach eigenen Angaben vom Montag im Namen von 55 Gaskunden vor dem Hamburger Landgericht um die aus ihrer Sicht seit 2004 zu viel gezahlten Beträge gestritten.
weiter...
E.on schiebt offenbar Verkauf des Gasnetzes an
Der Energiekonzern E.on macht offenbar mit dem Verkauf seines 12.000 Kilometer langen deutschen Gasnetzes Ernst. Derzeit würden die Banken für einen Veräußerungsprozess ausgewählt. Das Netz könnte mit bis zu 2,5 Milliarden Euro bewertet werden, hieß es.
weiter...
E.on könnte jede zweite Stelle in der Zentrale streichen
Deutschlands größter Energieversorger E.on steht vor einem großen Konzernumbau. In der Zentrale in Düsseldorf soll nun wohl jede zweite Stelle abgebaut werden, wie der Konzern mitteilte. Dort arbeiten noch etwa 800 Menschen. Auch die Tochtergesellschaften sind von Veränderungen betroffen.
weiter...
E.on Ruhrgas droht offenbar die Zerschlagung
Deutschlands größtem Gasimporteur E.on Ruhrgas droht die Zerschlagung. Der von drastischen Gewinneinbußen durch den Atomausstieg und gesunkene Gaspreise gebeutelte Mutterkonzern E.on sucht Unternehmenskreisen zufolge einen Käufer für das 12.000 Kilometer lange Gastransportnetz.
weiter...