Mit Klimabonus
E.ON Bayern nimmt Bio-Erdgas-Produkt ins Portfolio
Seit 1. März bieten die E.ON Bayern Vertrieb GmbH ihren Kunden ein neues Bioerdgas-Produkt an. Es soll einen überdurchschnittlich hohen aus Biomasse gewonnenen Gas-Anteil von mindestens zehn Prozent haben. Das bestätige ein vom TÜV-Nord ausgestelltes Zertifikat.
Regensburg (red) - E.ON BioErdgas 10+ sei für ökologisch interessierte Kunden eine preislich attraktive Alternative zu den herkömmlichen Erdgas-Angeboten, so der Anbieter. Gegenüber dem Grundversorgungstarif sei E.ON BioErdgas 10+ für einen durchschnittlichen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden etwa 34 Euro teurer. Es zähle damit zu den preiswertesten Bioerdgas- oder Klimatarifen im Markt. Zudem erhalte jeder Neukunde einen Klimabonus in Höhe von einmalig 50 Euro als Gutschrift auf die Jahresrechnung.
Ein neuer Baum pro Kunde
Mit Bioerdgas von E.ON leisten Kunden durch den hohen Anteil regenerativ gewonnenen Gases einen Beitrag zum Klimaschutz. Darüber hinaus hat das Unternehmen zusammen mit der Naturschutzorganisation Naturefund eine bundesweite Baumpflanzaktion gestartet. Alle Kunden, die sich für E.ON BioErgas 10+ entscheiden, erhalten eine Patenurkunde mit dem Ort und Pflanzdatum "ihres" Baumes. Bäume entziehen der Atmosphäre nachhaltig CO2 und binden es über viele Jahrzehnte in ihren Stämmen und Ästen.
"Kunden, die unser BioErdgas 10+ nutzen, entscheiden sich dafür, dass 10 Prozent ihres Wärmebedarfs aus reinem Bioerdgas gewonnen wird", so Otmar Zisler, Geschäftsführer der E.ON Bayern Vertrieb GmbH. Da der Bioerdgas-Anteil aus regenerativen Rohstoffen gewonnen wird, reduzierten sich die CO2-Emissionen des ohnehin Klima schonenden Erdgases noch weiter. Die Nutzung von Bioerdgas im Haushalt sei unkompliziert und mit keinem technischen Mehraufwand verbunden. Das Bioerdgas besitze dank einer entsprechenden technischen Aufbereitung die Eigenschaften von Erdgas und habe einen vergleichbaren Wärmegehalt.
Was man unter Bioerdgas versteht
Bioerdgas besteht aus Biogas, das bei der Vergärung von organischem Material entsteht und anschließend auf die stofflichen Eigenschaften von Erdgas umgewandelt wird. Für die Biogasproduktion kommen unter anderem speziell gezüchtete und angebaute Pflanzensorten sowie tierische und sonstige organische Abfälle zum Einsatz. Um das Bioerdgas in das Erdgasnetz einspeisen zu können, muss es noch auf den entsprechenden Betriebsdruck verdichtet werden. Bioerdgas kann dann in das bestehende Erdgasnetz eingespeist, transportiert oder gespeichert werden.
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