Vorzeitige Verlängerung

Strom für Flughafen kommt weiter von Mainova und Süwag

500 Millionen Kilowattstunden Strom liefern die Energieversorger Mainova und Süwag auch weiterhin an die Fraport AG, die Betreiberin des Frankfurter Flughafens. Der laufende Vertrag wurde jetzt vorzeitig bis 2007 verlängert. Erst im Januar wurde ein 20 Jahre dauernder Wärmelieferungsvertrag geschlossen.

Hochspannungsleitung© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt am Main (red) - Die Energieversorger Mainova und Süwag beliefern die Fraport AG bzw. deren Energie-Tochter Energy Air weiterhin bis Ende 2007 mit Strom. Der Vertrag wurde jetzt vorzeitig verlängert.

Die Hälfte der 500 Millionen Kilowattstunden pro Jahr kommen dabei vom der Mainova, die anderen 250 Millionen Kilowattstunden von der Süwag.

Erst im Januar dieses Jahres hatten Mainova und Fraport einen 20 Jahre dauernden Wärmelieferungsvertrag mit einem Liefervolumen von knapp 350 Millionen Gigawattstunden über die Bereitstellung des gesamten Wärmebedarfs für das Flughafengelände nördlich des vorhandenen Flugfeldes unterschrieben.

Am 1. März 2004 hat Mainova als weiteren Baustein der guten Zusammenarbeit mit der Fraport AG das Heizhaus Süd mit einer installierten Kesselleistung von 15 Megawatt übernommen und ist jetzt alleiniger Wärmelieferant für das gesamte Gelände der Fraport AG.

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