"Stern"-Studienreihe "TrendProfile" untersucht den Markt der deutschen Stromversorger

Stromnetz Ausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com
Der deutsche Energiemarkt befindet sich aus Sicht der Privathaushalte in einem rasanten Wandel von Versorgungsmonopolen hin zu einem aggressiv preisorientierten Anbietermarkt: Bereits ein um 20 Prozent billigerer Strompreis würde 27 Millionen Menschen in der Bundesrepublik dazu bewegen, den Stromanbieter zu wechseln. In seiner neuen Untersuchungsreihe "TrendProfile" hat das Anzeigenmarketing des Magazins "Stern" diese neue Studie vorgelegt, die einen beginnenden Bewusstseinswandel der Deutschen in deregulierten Märkten dokumentiert.


Torsten Bardohn, Stern-Anzeigenleiter: "Mit der speziell für aktuelle Trendfragen konzipierten neuen Studienreihe ergänzen wir die großen "Stern"-Markt-Media-Untersuchungen, wie "Dialoge" oder "Markenprofile" um eine weitere Datenquelle, die sich besonders auf rasche und dynamische Marktveränderungen für die Verbraucher konzentriert. Gestartet sind wir im Juni mit dem TrendProfil "Telekommunikation". Jetzt ist uns der Umbruch des deutschen Stromversorgermarktes ein weiteres Stern-TrendProfil wert".


Diese Untersuchung wurde auf repräsentativer Basis vom 11. bis 26. August 1999 vom Institut Ipsos Deutschland (Hamburg) im Auftrag des "Stern" - übrigens Online-Partner des Strom-Magazins - durchgeführt. 2000 Personen wurden in einem computergestützten Face-to-Face-Interview befragt zum aktuellen Thema der Stromversorgung, unter anderem nach der Kenntnis von Strompreisen, der Höhe der monatlichen Stromrechnung, des konkreten Wissens um die Wechselmöglichkeiten von Energieanbietern, der Wechselbereitschaft, sowie letztlich nach der Bekanntheit und dem Image großer Energiekonzerne.


Die Studie zeigt, dass insgesamt 40,86 Millionen Menschen in der Bundesrepublik bereit sind, den Stromversorger zu wechseln, wenn sie dadurch ihre Stromkosten senken können. Damit gehören 64 Prozent aller Personen ab 14 Jahren in Deutschland zu den Wechselbereiten wenn es um den Markt der Stromanbieter geht.


Grundsätzlich wissen mittlerweile 77 Prozent der Personen ab 14 Jahren in der Bundesrepublik, dass es nun auch für Privatpersonen möglich ist, den Stromversorger zu wechseln. 15 Prozent (9,62 Millionen) geben sogar an, darüber auch ganz gut Bescheid zu wissen. Dabei steigt mit der Bildung und dem Einkommen auch das Wissen um die Wechselmöglichkeiten im Markt der Stromversorger. Dennoch kennen vier Monate nach Aufhebung der "Gebietsmonopole für Stromversorger" 56 Prozent der Befragten ihren Strompreis nicht genau, ein weiteres Drittel nur "so ungefähr". 35 Prozent der Deutschen sind nicht in der Lage, eine genaue Aussage über die Höhe der monatlichen Stromrechnung ihres Haushaltes zu machen. Es besteht also noch erheblicher weiterer Kommunikationsbedarf auf dem neuen Markt.



Die großen Energiekonzerne, die bereits in der Vergangenheit systematische Imagewerbung betrieben haben, wie RWE, Bayernwerk oder PreußenElektra haben in ihrer Bekanntheit und Sympathie einen Vorsprung vor ihren Wettbewerbern angesichts der neuen Konkurrenzsituation. RWE hat mit 54 Prozent die höchste Bekanntheit unter den Deutschen, gefolgt von PreußenElektra (45 Prozent) und Bayernwerk (42 Prozent). In der Sympathie-Bewertung liegt ebenfalls RWE an erster Stelle, gefolgt von Bayernwerk. Für die Energieanbieter ergibt sich ein bereits jetzt heiß umkämpfter Markt. Der "Stern" liefert hierfür mit dieser Studie die aktuellsten Daten.


Die "Stern"-TrendProfile 9/99 "Stromversorgung" können kostenlos per Fax unter 040/3703-5773 bei Rüdiger Grünthal oder per e-mail unter anzeigen@stern.de angefordert werden.


(ots)

Das könnte Sie auch interessieren
Top