Chefsessel

stern: Geht Müller wieder zur Stromwirtschaft?

Die Gerüchte, um eine mögliche Rückkehr von Wirtschaftsminister Müller in die Energiebranche nach der Bundestagswahl, reißen nicht ab: Wie der "stern" berichtet, hätte er gute Chancen auf den Chefsessel bei der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Schon vor einigen Wochen hieß es, der einstige Veba-Manager würde zum Stromkonzern RWE gehen.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Bundeswirtschaftsminister Werner Müller hat nach Informationen der Wochenillustrierte "stern" nun doch gute Chancen auf einen hoch dotierten Industriejob. Nachdem seine Berufung an die RWE-Spitze Anfang des Jahres am Widerstand einiger Aufsichtsräte gescheitert sei, gelte der parteilose Minister und einstige Strommanager (Veba) als aussichtsreicher Kandidat für den Chefsessel der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW). Müller könnte nach EnBW-Plänen bereits nach der Bundestagswahl im September das Kommando beim drittgrößten deutschen Energie-Versorger übernehmen, berichtet der "stern" in seiner neusten Ausgabe.

Der amtierende Konzernchef Gerhard Goll (59) sei beim Großaktionär, dem staatlichen französischen Strom-Konzern EdF, in Ungnade gefallen. Die Franzosen würden ihm Pannen bei der EnBW-Neuordnung vorwerfen. So musste erst kürzlich der für Mai geplante Börsengang des Konzerns wegen hoher Verluste beim Schuhhersteller Salamander, bei dem Goll trotz Warnungen im Jahr 2000 die Anteile auf 95 Prozent aufgestockt hatte, verschoben werden.

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