Steinkohle stärkste Säule der Stromerzeugung - Broschüre von Rheinbraun zum Weltmarkt für Steinkohle

Stromtarife© Gina Sanders / Fotolia.com
Im Jahr 1998 wurden weltweit 3,6 Milliarden Tonnen Steinkohle gefördert, davon ein Drittel in China und ein Viertel in den Vereinigten Staaten. 32 Prozent der Welt-Stromversorgung basieren auf Steinkohle, die damit der Energieträger Nummer Eins in der Stromerzeugung ist. Ihre Reserven reichen, gemessen an der heutigen Förderung, noch für 162 Jahre. Die Erdgasvorräte sind dagegen bei konstanter Nutzung auf 66 Jahre, die Erdölvorkommen auf 45 Jahren begrenzt. Die Kohle wird deshalb auch im kommenden Jahrhundert eine wichtige Rolle bei der Deckung des Energiebedarfs für die wachsende Weltbevölkerung spielen - zu diesem Fazit kommt zumindest die neue Studie "Weltmarkt für Steinkohle" der Kölner Rheinbraun AG.



Die Kohlenreserven sind geographisch breit gestreut und liegen - anders als die Öl- und Gasvorkommen - ganz überwiegend in politisch stabilen Regionen. Wegen der breiten Verteilung der Reserven können die meisten Volkswirtschaften ihren Kohlebedarf meist aus eigenen oder aus nahen Lagerstätten decken. Deshalb wurden 1998 nur 13 Prozent der Gesamtproduktion international gehandelt; bei Erdöl sind es dagegen 57 Prozent.



Australien, Südafrika, USA, Indonesien, Kanada, Kolumbien und China zählen zu den größten Kohleexporteuren der Welt. Der kostengünstige Seetransport in Massengutfrachtern sorgt dafür, dass zum Beispiel auch Liefermengen aus Australien wettbewerbsfähig in Europa angeboten werden können. Wegen der harten Konkurrenz rechnen die Autoren der Studien - Hans Gruß, Hans-Wilhelm Schiffer und Josef H. Gallisch - weder mit einer künstlichen Verknappung des Angebots noch mit Preisabsprachen, wie man sie von der OPEC kennt.



Die Studie gibt auf 46 Seiten Einblick in den weltweiten Steinkohlenbergbau und die Funktionsweise des Steinkohlenhandels. Außerdem stellt sie die wichtigsten Förderstaaten vor. "Weltmarkt für Steinkohle" kann per Fax unter 0221-48022055 oder über www.rheinbraun.de (Service-Seite) kostenlos angefordert werden.

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