Sparen mit Anbieterwechel

Steigende Strompreise im Jahr 2009

Für etwa 14 Millionen Haushalte wird Strom zum Jahreswechsel teurer, doch auch im Laufe des Jahres kommen weitere Preiserhöhungen auf Stromkunden zu. Allein zum ersten Februar haben knapp 80 Energieversorger - darunter die E.ON-Regionalversorger - höhere Strompreise angekündigt.

Energieversorung© Gina Sanders / Fotolia.com

Linden (red) - Über die Hälfte der rund 920 deutschen Stromversorger haben eine Strompreiserhöhung im ersten Quartal 2009 angekündigt. Am schlimmsten betroffen von den aktuell bekannten Tarifanpassungen sind die Kunden der Stadt Röttingen Elektrizitätswerke, auf die eine Strompreiserhöhung von 27,7 Prozent zukommt. Gerade einmal neun Versorger haben eine Strompreissenkung angekündigt.

Preiserhöhung zum Anbieterwechsel nutzen

Erhöht ein Energieversorger die Preise, haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht und damit die Möglichkeit, ihren Stromanbieter zu wechseln. Zudem befinden sich laut BDEW immernoch 38 Prozent der privaten Haushalte in den teuren Grundversorgungstarifen des örtlichen Versorgers, hier ist das Sparpotenzial bei Anbieterwechsel besonders hoch. So kann ein Vier-Personen-Haushalt beim Wechsel rund 300 Euro im Jahr sparen. Der Grundversorgungstarif kann in der Regel mit einer Frist von vier Wochen gekündigt werden.

Stromanbieter wechseln: Schnell und ohne Risiko

Den günstigsten Tarif können Verbraucher schnell und einfach mit unserem Stromtarifrechner ermitteln. Wer seinen Anbieter wechseln möchte, muss nur beim neuen Versorger den Vertrag unterschreiben, dieser übernimmt dann die Kündigung des alten Vertrages. Der Wechsel ist risikofrei. Es besteht keine Gefahr, plötzlich keinen Strom mehr zu bekommen, denn die Versorgung ist gesetzlich gesichert.

Weiterführende Links
  • Strompreise vergleichen
Das könnte Sie auch interessieren
  • Justiz

    Vor der Kündigung: Grundversorger muss Zahlungsrückstände einklagen

    Wenn ein Stromkunde seine Rechnung nicht begleicht und dabei Zahlungsrückstände entstehen, dürfen Grundversorger nicht ohne weiteres den Vertrag kündigen. So entschied das Landgericht Frankenthal in einem bestimmten Fall, bei dem ein Kunde seine Stromrechnung nur teilweise beglichen hatte.

  • Stromhandel

    Steigen bald auch die Strom-Großhandelspreise?

    Die niedrigen Beschaffungspreise an den Strombörsen haben bisher die Teuerung bei den Strompreisen etwas abgefedert. Analysten glauben jedoch, dass ab 2017 auch die Preise im Großhandel steigen.

  • Hochspannungsmasten

    Energiekonzerne drohen mit Preiserhöhungen wegen CO2-Handel

    RWE und E.ON drohen wegen der EU-Klimaschutzpläne für den Emissionshandel ab 2013 mit saftigen weiteren Strompreiserhöhungen. E.ON-Chef Wulf Bernotat sagte, es bestehe ein großes Preisrisiko beim Strom, wenn alle Zertifikate von den Energieunternehmen 2013 sofort ersteigert werden müssten.

  • Energieversorung

    Zeil kritisiert geplante Strompreiserhöhung durch E.ON

    Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) kritisiert die angekündigte Strompreiserhöhung von E.ON Bayern. Er appellierte an die Energieversorger, mit Blick auf die konjunkturelle Lage ihre gesamtwirtschaftliche Verantwortung wahrzunehmen und Verbraucher nicht unnötig zu belasten.

  • Energieversorung

    14 Millionen Haushalte von Strompreiserhöhungen betroffen

    Zum Jahreswechsel erhöhen erneut viele Stromversorger ihre Preise. Aktuell sind mehr als 14 Millionen Haushalte von den Erhöhungen um durchschnittlich 8,5 Prozent betroffen. Würden alle Kunden den günstigsten Stromtarif wählen, könnten in Deutschland etwa 10 Milliarden Euro pro Jahr eingespart werden.

Top