Statistik

Steigende Rohölimporte im Januar 2005

Statistik aus Eschborn: Im Vergleich der Zwölf-Monats-Zeiträume Februar 2003 bis Januar 2004 und Februar 2004 bis Januar 2005 stiegen die Rohöleinfuhren um 3,1 Prozent von 106,9 Millionen Tonnen auf 110,3 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung mit 25,0 Milliarden Euro um 5,0 Milliarden Euro höher aus.

Hochspannungsmasten© Günter Menzl / Fotolia.com

Eschborn (red) - Im Januar 2005 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 9,6 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (9,4 Millionen Tonnen).

Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Januar 236,01 Euro und lag damit um 29,4 Prozent über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (182,39 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Januar auf 2,3 Milliarden Euro und lag damit um 549 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat.

Im Vergleich der Zwölf-Monats-Zeiträume Februar 2003 bis Januar 2004 und Februar 2004 bis Januar 2005 stiegen die Rohöleinfuhren um 3,1 Prozent von 106,9 Millionen Tonnen auf 110,3 Millionen Tonnen. Gleichzeitig fiel die deutsche Rohölrechnung mit 25,0 Milliarden Euro um 5,0 Milliarden Euro höher aus. Der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl lag mit 226,35 Euro (vorher 186,74 Euro) im Schnitt um 21,2 Prozent höher.

Die fünf wichtigsten von insgesamt 25 Lieferländern waren die Russische Föderation, Norwegen, Großbritannien, Libyen und Kasachstan. 31,4 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 20,2 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.

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